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Um mal zum Thema zurückzukehren:
In der Nachsaison bei sonnigen Wetter sieht man, wer wirklich bereit ist, weiterzukommen und mal über die Schmerzgrenze geht.
Bei den Jugendlichen sind die Tendenzen zwar da, aber nur unwesentlich. Die meisten sind ja in Vorbereitung auf Bezirksranglisten oder andere Meisterschaften (je nach Verband unterschiedlich).
Die wirklich "Heißen" nehmen sowieso fast jedes Wochenende ein offenes Turnier mit und sind dementsprechend im Training.
Außerdem ist diese Zeit in Sachen Technikschulung sehr wichtig, weil man dort viel mehr erarbeiten kann, als in der Saison, wo ein wichtiger Wettkampf vom Nächsten gejagt wird.
Bei den Herren ist das dann schon anders. Dort sind die Tendenzen in Richtung saisonale Trainingsbeteiligung schon deutlicher. Für einen "TT-Verrückten" zwar unverständlich, aber immer wieder erkennbar. In diesem Zusammenhang sind gesellschaftliche Veränderungen in den letzten Jahren nicht ganz unwesentlich; immer flexiblere Arbeitszeiten, Überstunden, allgemein verbreiteter Egoismus, unverbindliche Funsportarten. Das in Verbindung mit schönen Wetter läßt dann schon einige überlegen, ob sie den Abend am See grillend oder in der Turnhalle schwitzend verbringen. Aber da ist dann halt der Unterschied zu den wirklich "Guten". Nur die, die auch hart trainieren, wenn sie mal weniger Lust haben, werden wirklich weiterkommen. Ansonsten macht TT auch im Sommer Spaß, basta.
Und hier noch ein geklauter Spruch: "Nur die Harten kommen in den Garten"!
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Carpe diem
Mephisto
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