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Teilweise hast Du Dir ja selbst geantwortet. Erstes Kriterium sind erst mal die koordinativen Fähigkeiten und die Beinarbeit.
Koordination ist die Voraussetzung für die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Es gibt zwar auch Ausnahmen (das sind dann die "Arbeiter"), aber den koordinativ begabten fällt eben vieles leichter.
Einfachstes Kriterium ist Seilspringen in allen Ausprägungen (allerdings auch hier Ausnahmefälle) und diverse Übungen mit Gymnastikbällen und verschiedenen großen Bällen. Am besten alle koordinativen Fähigkeiten (Motorische Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Rhythmisierungsfähigkeit) testen. Übungsbeschreibungen würden den Umfang hier sprengen - siehe am besten "Tischtennis Lehrplan 2000 Koordination" vom DTTB.
Thema Beinarbeit: Die mitgebrachte Leichtfüßigkeit und natürliche Beinarbeit ist nur teilweise und sehr mühsam nachträglich zu erarbeiten (aber möglich!), deshalb ein großer Vorteil, wenn vorhanden. Was unter dem Tisch passiert (sprich Beinarbeit) muß zu gewissen Anteilen mitgebracht werden, was über dem Tisch passiert (sprich Schlagtechniken) sind vermittelbar und somit primät Traineraufgabe.
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Carpe diem
Mephisto
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