Moin,
habe das gleiche Problem am Anfang der Einspielphase und wenn die Bälle zu lahm ankommen und einen Treffpunkt über dem Tisch erfordern. Ich fange dann an, die Bälle über das Handgelenk zu korrigieren, was in einer 'sich öffnen' Bewegung des Handgelenks während des Schlages resultiert. Danach hat man "Null-Kontrolle" im Schlag das geht so über 10 minuten (je nach Einspielpartner)
Dieser Effekt verschwindet dann langsam, wenn die Bälle gleichmässig stramm ankommen, danach geht es dann wieder mit relativ steifem Handgelenk.
Witzigerweise hat sich das irgendwann eingeschliffen, vor etwa 5 Jahren hatte ich den Konter quasi vom ersten Schlag an stabil, ohne grosse Korrekturen anzubringen, aber dann von einem zum anderen Tag, 'wie abgeschnitten'...
Ich habe auch keine Änderung bemerkt, wenn man mit den ersten Bällen mit TS gegen eine Schnittabwehr anfängt oder RH Konter, so ändert das an diesem katastrophalen ersten Konterschlägen nichts (ausser man erleichtert es, dem Partner zunächst mal stabile Bälle zu bekommen und damit seine Sicherheit zu erhöhen...)
An sich halte ich den Konterschlag trotzdem nicht für akademisch (wie es oben ein wenig anklang...). Denn das Gefühl beim VH Block basiert in hohem Maße auf dem VH Konter. Auch wenn man den Konter im Punktspiel nicht in Reinkultur praktiziert.