Ich muß doch nochmal auch in diesen Thread was schreiben zu meiner am Mittwoch gespielten Kombination.
Holz: T1 Kleinblatt (schnelle Variante)
VH: Stiga Chop&drive rot (irgendwo zwischen 1,5 und 1,8mm), normalgeklebt
RH: Stiga Destroyer OX schwarz
Die letzten 2-3 Monate permanent wechselnd zwischen MA1, T1 Wangenheim und dem Serien-T1 war am Mittwoch also obige Kombination an der Reihe.
Problematik: MA1 gegen bestimmte Gegner insgesamt denn doch zu schnell und Rückmeldung zu gering, daher vor allem im passiven Bereich schwierig. Wangenheim eigentlich immer gut, egal mit welchen Belägen, aber irgendwie fand ich immer das geringere Gewicht und die Weichheit des Serien-T1 so faszinierend, dass ich das immer mal wieder in meine Tests einbezogen habe.
Was ich mit der o. g. Kombination nun am Mittwoch gespielt habe, war über den ganzen Abend gesehen sicher am oberen Level meiner Möglichkeiten.
Die Kontrolle auf der VH war wie erwartet extrem gut (da hat der C&D aber auch noch nie geschwächelt). Spin, Schnitt super, bei hartem Gegengehen sehr hohe Geschwindigkeit (das war das Verwunderliche).
Der Destroyer war super. Kontrolle, Schnittumkehr, lange Abwehr, Angriff - alles absolute Spitzenklasse. Am Tisch sehr schnell und flach, wenn spaßeshalber mal hinterm Tisch gespielt hervorragender US. Der Aufschlagreturn machte nahezu keine Schwierigkeiten (und das war irgendwann mal der Grund für mich, auf glatte LN zu wechseln).
ein so gutes Gefühl hatte ich bei einer griffigen OX-Noppe noch nie.
Das sonst von mir beim T1 bemängelte Problem des hohen Ballabsprungs trat nicht auf.
Das zeigt wieder, wie komplex die Zusammenstellung des "besten" Re-Impactholzes i.V.m. entsprechenden Belägen ist (allerdings schwierig auf sehr hohem Niveau).
Konsequenz: Ich ziehe ernsthaft in Erwägung, die nächsten Trainingsabende nur diesen einen Schläger in die Tasche zu stecken - und das heißt schon so einiges

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Gruß Tom