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AW: Beim Aufwärmen Sprints mit 90%
Du hast mein Beispiel verstanden. Ich wollte auf die Kräftigung hinaus, allerdings nicht nur auf diese. Schließlich ist der Dehneffekt nie unabhängig von der Kräftigung des Gegenspielers zu sehen, denn der muss ja bei der sportlichen Betätigung bei maximaler Bewegungsamplitude konzentrisch arbeiten.
Was mich zu der Frage bringt, warum Du meinst, dass ein solches Kräftigungsprogramm nur isometrisch durchführbar sei? Du kannst es auch konzentrisch-exzentrisch machen, von mir aus mit Isometrie kombinieren. Beim konkreten Beispiel führst Du Dein Bein hoch, dehnst wenige Sekunden und lässt es dann wieder ab...
Abgesehen davon unterscheidet sich der Effekt weiter im Zusammenspiel mit Bewegungsmustern. Bei jedem Bewegungsmuster sind Agonisten, Antagonisten und Synergisten aktiv. Diese spielen (natürlich) auch eng zusammen mit dem ZNS.
Wenn ich nun ein Bewegungsmuster mit maximalem Ausmaß durchführe, dann lernt mein ZNS quasi, dass es in diesem Bereich aktiv sein kann und wie es die entsprechenden Muskeln zu aktivieren hat bei dieser Bewegung. Wenn ich die Übung immer nur passiv durchführe, ist das nicht der Fall. Und wenn ich gar nie dehne oder am Rande des Bewegungsausmaßes arbeite, dann wird mein ZNS auch keine Bewegungen am Rande des Bewegungsausmaßes vornehmen.
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