
09.04.2003, 04:13
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Re: ]"Löwen" bauen doch kein Erstliga-Gehege
Zitat:
Original geschrieben von Thomas Höhl
Im Wechselgerüchte-Thread wurde ja bereits darüber diskutiert, dass die Herren-Bundesliga in der kommenden Saison unterbesetzt sein wird. Für mich wäre das ein Armutszeugnis, wenn dies der Fall sein wird.
Meine Hoffnung wäre, dass es mehr Vereine gibt, die den Mut haben, erste Liga zu spielen, ohne dass sie die Topteams gefährden können. Was spräche denn dagegen, wenn neben der spannenden Frage, wer die Play Offs erreicht, auch noch vier Teams im unteren Bereich um den Klassenerhalt kämpfen, von denen dann zwei absteigen. Doch dieser Mut scheint bei vielen Vereinen nicht dazu sein. Und jetzt, wo die Topspieler in Japan spielen und es immer schwerer wird, geeignete Spieler für die erste Liga zu bekommen, dünstet die Liga aus. Schade, eine Liga mit zwölf Teams, von denen mit Bremen, Berlin, Würzburg und Ramstein die letzten vier etwas abfallen würden, fände ich spannender als die kommende Liga mit acht Teams von denen von vornherein keines absteigen muss.
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"Löwen" bauen doch kein Erstliga-Gehege
TISCHTENNIS: WTTF Ramstein verzichten
Tischtennis-Zweitligist WTTF Ramstein hat gestern schriftlich beim Deutschen Tischtennisbund (DTTB) seine Bewerbung zum Lizenzierungsverfahren für die Erste Bundesliga zurückgezogen. Den Verantwortlichen ist das finanzielle Risiko zu groß.
Michael Washeims Traum ist vorerst geplatzt.
Sollte es also mit der Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga doch noch klappen oder ein Platz im Oberhaus durch das zu späte Einreichen der Unterlagen des TTC Karlsruhe-Neureut frei werden, verzichten die Ramsteiner "Löwen" auf den Sprung in die Erstklassigkeit. Zwar hatten die WTTF bereits einige Sponsoren gewonnen. Der für den Spielbetrieb in der Profiliga kalkulierte Etat hätte bis zum Stichtag (20. April) jedoch nicht ganz realisiert werden können. "Zwar hätten wir die Lizenzauflagen des DTTB sicherlich erfüllen können, da der Gesamtetat nur zum Teil durch Verträge mit Sponsoren belegt werden muss. Das finanzielle Risiko hätte damit jedoch alleine beim Verein gelegen, und dieses Risiko war uns einfach zu hoch", fasste WTTF-Präsident Michael Washeim gestern die Überlegungen zusammen.
Schwierigkeiten beim "Eintreiben" von Geldern gab es laut den WTTF-Verantwortlichen vor allem, weil die Werbeetats potenzieller Großsponsoren bereits verplant oder Verträge wegen der Kürze der Zeit nicht unter Dach und Fach zu bringen sind. Die wirtschaftliche Lage tat ein Übriges. Bemühungen, die "Löwen" von professionellen Agenturen vermarkten zu lassen, seien zudem gescheitert, weil für die Erste Bundesliga zurzeit kein Vertrag zwischen dem DTTB und einer Fernsehanstalt existiere, erklärte Washeim. "Nach Abwägung aller Gesichtspunkte haben wir uns deshalb schweren Herzens entschlossen, unseren Lizenzierungsantrag zurückzuziehen", sagte der WTTF-Präsident. (ffg/Foto: view)
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 9. Apr , 03:45 Uhr
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Tischtennis ist nicht alles,
aber schön isses
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