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Alt 21.08.2009, 14:28
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AW: Probleme beim " mitspielen " lassen

Zitat:
Zitat von Sriver Spieler Beitrag anzeigen
Naja soooo riesig ist der Unterschied auch nicht, wenn ein Kreisliga-Spieler gegen einen Spieler aus der Landesliga spielt.
In meinem Verein kommt das auch häufiger mal vor und weiß, auch aus eigener Erfahrung, dass mich diese Leute nicht "einfach mal so" an die Wand spielen.
Da kommt es denke ich mal ganz stark darauf an wen ich hier vergleiche. Der Kreisliga oben Riese wird vielleicht gegen einen schlechteren Landesligaspieler mitspielen können. Aber wenn man jetzt durchschnittlich starke Spieler beider Klassen nimmt sind das Welten.
Bei uns trennen Landesliga und Kreisliga immerhin 5 Klassen (weiß nicht ob das bei euch genauso ist) .

Zitat:
Zitat von Sriver Spieler Beitrag anzeigen
PS: Wieso gibt es überhaupt solche eklatanten Leistungsunterschiede auf Turnieren? Ich kenne sowas nur ausm Training, aber von Turnieren...
Bei den meisten Turnieren sieht eine Herren A Gruppe doch in etwa wie folgt aus: 2 Spieler die Herren A stärke haben , 1 Spieler mit Herren C stärke und 1 Spieler der gerade bei Herren E ausgeschieden ist und noch ein wenig klickern möchte.

Auch bei Herren B/C hat man durch die hochgemeldeten Spieler aus unteren Klassen in den Gruppen teilweise noch extreme Leistungsunterschiede.


Hier plädieren ja die meisten fürs „voll duchspielen“. Ich halte das ehrlich gesagt für ziemlich unrealistisch. Wenn die Stärkeunterschiede zu deutlich werden ist es unglaublich schwer die nötige Spannung und Konzentration zu halten. Wer sich bei einem Turnier in einer Klasse meldet in der er Stärketechnisch nichts zu suchen hat, dann muss er damit rechnen auf Gegner zu treffen die nicht „alles geben“
Ich denke es gibt beim „mitspielen“ lassen aber noch große Unterschiede. Leute die sich mit betont lässigem, gelangweiltem Spiel und sinnfreien Kamikazebällen über ihre Gegner lustig machen agieren grob unsportlich. Sowas gehört sich nicht.
Mitspielen lassen ist aber auch, wenn ich meine Aufschlagsvariationen einschränke (oder sogar ganz unterlasse – was bringt es wenn mein Gegner nicht einen Aufschlag retournieren kann?).
Wenn ich meine Rückschläge als Schupf, statt als Flip oder TS spiele und meinem Gegner die Eröffnung überlasse.
Wenn ich seinen Topspin einfach nur passiv blocke, statt sofort aggressiv auf den Ball zu gehen.
Dazu gehört dann aber auch, dass ich trotzdem eine gewisse Körperspannung wahre und um jeden Punkt „kämpfe“ (mit den jeweiligen Einschränkungen die ich mir auferlegt habe)

Ich hab übrigens festgestellt, dass vielen (vor allem jüngeren) Spielern gar nicht auffällt das man sie auf diese Art mitspielen lässt.
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