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AW: Herren Bezirksliga Gruppe 1 2009/2010
Hallo Crille,
ich hoffe, Du meinst Kampf gegen den Abstieg und nicht um den Abstieg. Letzteres dürftet ihr gewinnen, ohne, dass sich jemand dagegen wehrt. Aber dafür seid ihr eigentlich viel zu kämpferisch eingestellt und sportlich zu stark aufgestellt.
Achja... MTV hat schon wieder gewonnen. Nicht, dass die Mannschaft sich dran gewöhnt, aber es soll wohl ordentliches Niveau gewesen sein. Glücklich mit fünf von sieben gewonnenen Fünfsatzerfolgen.
Vielleicht kann Gruna dazu noch etwas mehr ins Detail gehen. Ansonsten hier meine Sicht der Dinge.
Saison 2009 / 2010
2. Spieltag
MTV – WRW Kleve II 9-4
Die Rolle als Underdog spielt die Erste auch weiterhin fantastisch. Mit einem spannenden und zugleich in der Höhe glücklichen Sieg sammelt die erste Mannschaft weiterhin wichtige Nüsschen im Kampf um den Klassenerhalt. Mit entscheidend war an diesem Abend die Nervenstärke. Sieben Spiele gingen über die volle Distanz. Dabei konnten die Akteure der Ersten fünfmal den Tisch als Sieger verlassen. Gleich zum Start im Doppel konnte man erkennen, dass sich zwei Teams auf Augenhöhe begegneten. Rolf / Peter verloren hauchdünn mit zwölf im fünften Satz. Die beiden anderen Doppel gingen jedoch zur heimischen Rheinwacht. Stephan / Markus bezwangen ihre Kontrahenten zu dreizehn im entscheidenden Satz und Marc / Thorsten gewannen letztlich souverän zu fünf im letzten Satz. Dabei hätten die beiden aber auch schon in vier Sätzen verlieren können. Gestärkt durch das Doppelergebnis ging es dann in die Einzel. Hier konnte sich Rolf in vier Sätzen den Angriffsversuchen seines starken Gegners entledigen, Stephan jedoch konnte gegen seinen glänzend aufgelegten Gegner nur im ersten Satz mithalten und sah dann nur noch wenig Land. Im mittleren Paarkreuz überforderten die wieder erstarkten Peter und Marc in jeweils vier Sätzen ihre Gegner. Völlig zu Recht gingen beide Partien an die Rheinwacht. Während Markus sich dann in einem tollen Spiel in fünf Sätzen durchsetzte, bekam Thorsten zu viel Gegenwind von seinem Gegner und war nie in der Lage zu punkten. Sechs zu drei also nach einem spannenden ersten Durchgang. Nun bekam Rolf die Stärke seines Gegners zu spüren. Sein variantenreiches Spiel ließ ihn zwar besser aussehen, als im ersten Durchgang Stephan, aber dennoch setzte es eine verdiente Niederlage in immerhin fünf Sätzen. Stephan rehabilitierte sich und drehte einen 0 – 2 Satzrückstand mit unbändigem Willen und seinen tollen Schüssen noch um. Den Schlusspunkt setzten dann die beiden Akteure aus der Mitte. Peter verwirrte sein Gegenüber mit seiner Spielart vollends und war jederzeit Herrscher über das Geschehen am Tisch. Und Marc lag gegen seinen Gegenspieler schon mit 1 – 2 hinten, ehe er das Spiel für sich drehen konnte und somit ein tolles Spiel mit einem guten Ergebnis, nach insgesamt drei Stunden Spielzeit, abschloss.
Schönen Sonntag noch und Glückwunsch an die Isselburger Haudegen, die Flürener Kampfgemeinschaft.
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