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AW: 42mm?
Wie kann man den Schnitt ausgleichen?
Der Ball fliegt von einem Abwehrer oder Halbdistanzspieler sagen wir mal 3 Meter durch die Luft, bis der an den Tisch angekommen ist, hat er viel an Spin und Gefährlichkeit verloren.
Beim 42-er ist bei derselben Technik und Material schon am Angang weniger Schnitt drin, am Ende nach 3 m Flug sowieso....
Wenn man durch eine bessere Technik oder Material den Ball gleich beschleunigen kann, (wobei die Technik im Spitzensport ja schon perfekt ist), so dass er am Angang genausoviel Schnitt hat, kommt er trotzdem mit weniger Schnitt an als 40-er, weil er immernoch während der 3 m Fahrt mehr Schnitt verliert - er ist ja schwerer und größer.
Und man soll nicht den Spielstil vergessen und subjektive Warnehmung - wenn 2 Leute tischnah spielen, merken die wohl kaum unterschiede, ob 40 oder 42,
wenn aber einer 3 m hinten abwehrt und der andere dicht am Tisch angreift,
wieviele meckern über den Unterschied?
In meinen Augen nur der Abwehrer, der andere wird zufrieden sein...
Ich selber habe Abwehr aus mehreren Gründen aufgegeben und spiele Tischnach mit ausflügen nach hinten, also könnte mir persönlich das ganze egal sein, trozdem denke ich, das es nicht gut ist.
Spielsysteme wie Abwehr oder Halbdistanz a la Appelgren haben m.M nach bei diesen immer grösseren Bällen immer weniger Sinn, und wir wollen doch die Vielfalt, oder?
Paradebeispiel wie man das schnelle Fallen eines 40-er als 38-er ausnutzen kann ist Zhang Yining - mit ihrer Paradedisziplin - ihrem weichen, kurzen Topspin, mit dem sie die Abwehrerin an den Tisch lockt, um dann mit einem harten Topspin zu punkten, wo die Abwehrerin natürlich schlecht steht.
Also Sie mach die Variation mit der länge der Topspins, kann mal hart spielen, wo man am besten 3 m hinter dem Tisch steht, um Reagieren zu können, und mal weich, wo man 2 m nach vorn laufen muss, um den Topspin zu erreichen.
Mit dem 42-er wird diese Taktik noch wirkungsvoller und das Spiel gegen Abwehr und Halbdistanz noch einfacher...
MfG, Milan
MfG, Milan
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