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Alt 16.09.2009, 08:53
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AW: Warum wurde Dima nicht disqualifiziert!?

Zitat:
Zitat von Tustt Beitrag anzeigen
Finde ich nicht .Da kann ich mich gar nicht über's Finale freuen wenn es vor einem solchem Hintergrund erreicht wird.
Ich will gar nicht wissen was passiert wäre wenn der Protagonist z.B. Franzose gewesen wäre....
Zitat:
Zitat von bsv-ente Beitrag anzeigen
Tolle Meinung.....
Wie ich bereits geschrieben hatte kannte keiner die genauen Hintergründe und siehe da:
Zitat:
Zitat von toshixx Beitrag anzeigen
So jetzt schreibe ich auch noch was dazu, war ja Live dabei .
Also angefangen hat es mit einer riesen Diskussion, mindestens 10-15 Minuten.
Als die Schiedsrichter und Schimmelpfennig mit dem 2. Testergebnis kamen, was ja negativ war, fragt Ovtcharov nach Baums und Süßs Schläger, er nahm beide in die Hand und jonglierte ein paar Bälle, er entschied sich für Baums Schläger. Bei der besagten Szene bei 7:5, zeigte er dem Schiedsrichter der zählte kurz seinen Schläger, was die Kamera wohl nicht einfung. Der Schiri stimmte einem Schlägerwechsel zu und er nahm einen "eigenen" Schläger. Für mich stellt sich nur die Frage, warum er nicht gleich mit seinem richtigen Ersatzschläger spielte statt mit Baums Schläger. Das war eigentlich die ganze Geschichte. Achja, sein richtiger Schläger lag die ganze Zeit bei der Turnierleitung bzw. die Oberschiris.
Zitat:
Zitat von Matousek Beitrag anzeigen
ich war auch vor Ort u. kann bestätigen, das Dima seinen Schläger vor dem Tausch dem Zählrichter (an der Zähltafel) zeigte, er sei beschädigt. Dieser erlaubte Dima den Schläger zu wechseln. Er zeigte dann seinen "Ersatzschläger" wieder dem Zählrichter (Zähltafel). Dieser wies ihn darauf hin, dass Dima seinen gewechselten Schläger dem "Chefschiri" in der Box auch zeigen muss. Nachdem dieser einverstanden war, durfte Dima mit dem "Ersatzschläger" weiterspielen. Nachdem Spiel holte der OSR den Schläger von Dima ab um ihn seinerseits dann nachträglich zu prüfen. Vmtl. hat es dann keine nachträgliche beanstandung gegeben, so dass der Sieg von Dima regelkonform war. An einer Verschwörungstheorie (lex Deutschland) will ich mich nicht beteiligen.
Zitat:
Zitat von eFCiKay Beitrag anzeigen
OK, ich war auch vor Ort:

So wie ich das mitbekommen und gesehen habe, hatte der OSR schon vor dem Spiel den Original-Schläger von Dima in einer weißen Tüte. Die Diskussion drehte sich meiner Meinung nach um die Nichtzulassung seines Ersatzschlägers. Denn während der Diskussion waren zwei Schläger mitten im Geschehen. Erst danach hat Dima Baums Schläger genommen.
(Quelle: eigene Beobachtung aus ca. 10m Entfernung)

Außerdem habe ich erfahren, dass wohl lediglich die Lackschicht auf dem Holz zu dick gewesen sei und deshalb der Belag zu dick angenommen wurde.
(Quelle: Bericht eines Mannes, der aus dem Spielerbereich (Katakomben) kam und sich neben mich setzte. Es saß wohl auch Elke Schall zwei neben mir und ich hatte sie nicht erkannt *schäm*. Ihr hatte er es vornehmlich erzählt)

Vielleicht wurde dieses Versehen dann ja während des Spiels eingeräumt...
Somit hatte ich mit meiner "tollen Meinung" Recht.
Merke: Erst die Hintergründe kennen, dann meckern!

Zitat:
Zitat von Donick Beitrag anzeigen
Ich kann es einfach nicht verstehen wie so etwas TT-Profis passieren kann. Die spielen jeden Tag mehrer Stunden TT mit ihrem eigenen Schläger (sollten sie eigentlich, wenn sie nicht grade anderes Material testen).
Da muss doch irdendjemand von den Trainern oder Trainingspartnern ein Belagmessgerät haben. Wenn die Beläge im Training die 4 mm überschreiten, müssen die Spieler halt andere oder dünnere Beläge draufkleben, die den Test bestehen.
Wenn kurz vor so einem wichtigen Spiel Schläger durch den Test fallen und die Spieler immer ganz "überrascht" gucken, kommt es mir so vor als ob die noch nie ihren Belagdicke überprüft haben. Die gehen doch bestimmt nicht auf gut Glück in so ein Spiel und hoffen, dass ihr Schläger den Test besteht, oder?
Die Schläger waren ja letztendlich Regelkonform, d.h. man sollte eher dafür sorgen, dass die Testgeräte richtig funktionieren bzw. richtig bedient werden.

Zitat:
Zitat von 40mmfan Beitrag anzeigen
ich tippe auf die hand gottes wie dazumals bei maradonna. dima wollte den schläger loswerden und hat es in 10 minuten geschafft. einen adäquaten ersatzschläger hatte er offensichtlich nicht von start weg dabei. den schiedsrichter hat er glatt überrumpelt. die kamera macht einen schwenk durchs publikum. dima schafft es in 5 sekunden die sache abzuwickeln. ein kantentreffer ist zuvor nicht zu beobachten und die kamera ist verdammt nahe am geschehen, sicherlich um einiges näher als das publikum. der schläger und die beläge mehrfach im zoom. eine beschädigung nicht sichtbar. die abwicklung und beanstandung dauert auch erfahrungsgemäß länger als 5 sekunden, außer der schiedsrichter nimmt es nicht so genau. respekt. prause hat nun den richtigen schläger sofort bei der hand. den schiedsrichter will dima außen vor lassen. der will dann doch zumindestens pro forma einen blick auf den schläger werfen, mehr war es nicht. schließlich will er sich nicht eine negative bewertung holen, sonst bekommt er keine topspiele. den beschädigten schläger behält er nicht, sondern lässt den spieler mit diesem verschwinden. damit ist eine kontrolle nicht mehr gewährleistet. erst später holt ein anderer den vermeintlichen schläger bei prause. etwas patschert alles. aber man kann auch immer alle offiziellen erklärungen glauben. aus der sicht des spielers hat dieser alles richtig gemacht um die partie herumzureißen.
Vielleicht stecken sogar die Illuminaten dahinter.

Zitat:
Zitat von Frank Schmidt Beitrag anzeigen
Wenn der dritte Schläger wirklich erst geklebt werden musste, hat er Glück gehabt, dass kein ENEZ-Test durchgeführt wurde. Wie der DTTB auf der letzten Bundesligatagung durch seinen Schiedsrichterobmann mitteilen lies, fällt jeder Schläger, der nicht mindestens 24 Stunden vorher geklebt wurde, durch diesen Test durch und ist - laut DTTB - damit illegal.
Es gibt doch mittlerweile lösungsmittelfreie Kleber, schlagen die bei dem Test auch an?
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"Da hat er wieder Bild-Zeitung gelesen. Dieses Drecksblatt, das so widerlich ist, dass man toten Fisch beleidigt, wenn man ihn drin einwickelt." - Volker Pispers

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