Zitat:
Zitat von Setz-It
@MaikS
@Fastest115
Man könnte ja zum Beispiel in den Regeln von einem Spieler fordern, dass er im Bedarfsfall zur Demonstration _selbst_ seinen Belag abzieht, um die Rechtmäßigkeit seines Equipments im Zweifelsfall zu belegen. Innerhalb einer gewissen Zeit ließe sich der Belag dann wieder standardmäßig kleben.
|
Ok. Nehmen wir mal an diese Regel gäbe es.
Kreisligaspiel in Pusemuckel:
Spieler a hat auf einer Seite einen OX Belag mit Klebefolie aufgebracht und auf der anderen Seite einen Schwammbelag ebenfalls mit Klebefolie.
Spieler B der anderen Mannschaft zweifelt die Gültigkeit der Klebefolien an und fordert A auf aufgrund der og Regel beide beläge abzuziehen.
Das bedeutet
1. A der noch nie nen Belag selber abgemacht oder drauf gemacht hat (macht immer sein Shop) muss nun Beläge und Folien so auseinandern bauen das seine beläge nicht kaputt gehen. Das wird bei beiden sehr schwierig. Habe selber beides schon probiert. Mit ganz normalen Klebefolien eines TT markenherstellers. Beim OX belag ist beim Abziehen der Klebefolie bei fast jeder Noppe (ganz dünnes Gummi) neben der Noppe ein kleines Loch/kleiner Riss enstanden. Sieht man so nicht aber wenn man ihn gegen Licht hält und minimal zieht alles wie nadelstiche im Belag. Mit einem Wort der ist schrott und ich hab schon öfter sowas gemacht. Bei einem NI Belag mit Schwamm ist es fast unmöglich gewesen die Folie vom Schwamm zu entfernen entweder hat man LÖcher im Schwamm oder Risse oder man kann die Folie nur Quadratzentimeterweise entfernen sprich abknibbeln.
2. Selbst wenn man das schafft, dann muß man neue Folien oder Kleber bei haben und in der Lage sein seinnen Schläger wieder neu zu montieren. Also muß man immer nen Montageset in der Tasche haben. Wenn ich mir vortselle wie ich meinem 82 jährigen Vater der Hobbymäßig TT spielt ein Holz und 2 beläge und Kleber hinhalte und sage bau mal roll ich mich jetzt schon ab.
3. Und gerade einen schonmal geklebten und geschnittenen OX Belag erneut passgenau auf das Holz zu bekommen ist fast unmöglich.
4. Und auch einen belag mit VOC free aufzukleben dauert locker ne Halbe Stunde un manchmal klappt es nicht sofort wenn man kleber flasch dosiert oder Trockenzeiten verpatzt. Dann hält er nicht. Und das alles will man ungeübten Hobbyspieler dann zumuten???
5. Was machste wenn da einer nen 20 Jahre alten Belag drauf hat. den bekommt der im leben nicht heile Runter ohne Aceton usw. und dann neu verkleben und in nen Enezgerät legen?
Und damit han man nur Kontrolliert ob die Klebefolie ok war oder die verklebung oder die durchgängigkeit des Schwammms. Aber man kann ja ganz andere Dinge anzweifeln die man so garnicht entlarven kann. Wie willste rausfinden ob das Holz überall innen durchgängig ist. Diese Carbonwabenstrukturen sind schon diskussionswürdig wenn man den Regeltext ließt.
Also bei aller Liebe ich denke wenn man diese Regel nicht nur für Profis macht sondern auch in den "Hobbyklassen" umsetzen will ist das wie man an oben genannten beispielen sieht einfach nicht zumutbar somit nicht umsetzbar.
Die Idee an sich ist nicht wirklich schlecht aber das ist ne Regel wo man mit Kanonen auf Spatzen schießt (wieviele leute verwenden schon zusammengestückelte Schwämme oder verbotene Folien?? 1 von 10000 vieleicht) die dafür zu viel mehr Problemen führt als sie löst weil die "nebenwirkungen" dann immens sind