Ich hab das ganze jahrelang betrieben.
Zwar in Basketball, weil das nunmal "meine" Sportart ist, allerdings lassen sich die Erfahrungen grundsätzlich übertragen.
Er hat schon recht.
Der soziale Hintergrund spielt eine entscheidende Rolle. Dabei geht es nicht um den ethnischen Hintergrund. Um Gottes Willen.
Es geht um die bereits erworbenen zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeiten, um den "Demokratisierungsprozeß".
( So nennen es die angehenden Lehrer, deren Diplomarbeiten ich gerade lese. )
Fakt ist:
Du hast es leichter, wenn Du die Kontrolle behälst. Fang mit möglichst wenig Schülern an. Denen erstmal die Ettikette und den Respekt beibringen. Klingt böse nach Kontrolle und Herrschaft, aber das Benehmen werden sie automatisch auf die Neuankömmlinge übertragen, was Deinen Job wesentlich vereinfacht.
"30 Minuten warmlaufen!"
Kannste knicken, wenn Du 20 neue Schüler auf einen Schlag hast.
Aber wenn Du 10 hast, die automatisch loslaufen. Laufen die 3 neuen ohne Murren auch mit.
Den Ersten etwas beibringen. Dann sind sie auch für die Neuen geeignete Trainingspartner. Damit kannst Du die Neuen trennen und an sich nahtlos weiterarbeiten.
Ich bin damals in eine AG gegangen
und hab daraufhin 12 Jahre lang Basketball gespielt.
Das Konzept funktioniert im Grunde.
Wenn "Du" es gut anstellst und pädagogisch auf Zack bist
Was bedeutet:
Deine AG muss regelmäßig das Highlight der Woche sein. "Motivation durch Spass!"
und wenn´s mit dem einen oder anderen nicht klappt:
Schmeiss ihn raus !!!
Viel Erfolg!!