Zitat:
Original geschrieben von outsider2
Frischkleben macht meiner ansicht nach nur sinn, wenn man:
alle grundschläge sehr gut beherscht
eine gewisse grundsicherheit hat
MINDESTENS 8 stunden pro woche tischtennis spielt.
eine gewisse spielstärke erreicht hat.
einen schlag hat bei dem ihm das kleben einen nennenswerten vorteil bringt.
|
Ein generelles Klebeverbot ist nicht umsetzbar.
Meiner Ansicht nach, sollen Trainer-Spieler die Vor/Nachteile des Klebens besprechen.
Letztlich entscheiden muß trotzdem der/die Spieler/in.
Outsider2,
in Deiner Ansicht fällt mir auf, dass genau hier das Problem liegt,
wer entscheidet, wem das Kleben was bringt oder nicht?
Sicherlich sollten die Grundschläge stabil sein, aber beherrschen?
Auch die Anzahl der Trainingsstunden ist letztlich nicht das Kriterium, aus meiner Sicht kommt es drauf an, welche Stabilität in
speziell den Angriffsschlägen vorhanden ist.
Daraus ergibt sich dann auch die Spielstärke.
Dies kann nur in jedem Einzelfall entschieden werden.
Als Trainer stelle ich fest, dass die Tendenz zum Kleben bei den Kindern sehr früh ausgeprägt ist.
Bereits bei C-Schülern ( bis 10 Jahre) wird das Kleben angewendet.
Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar, da viele Trainer nicht mit ihren Schützlingen über diese Dinge reden.
Umgekehrt im Leistungsorientierten Tischtennis auch garnicht mehr wegzudenken ist.
Tensor-Beläge sind/waren ein Ansatz.
Durchgesetzt haben sie sich bisher nicht.
Gruß
Peter Becker