Thema: Wahl-o-mat
Einzelnen Beitrag anzeigen
  #82  
Alt 25.09.2009, 11:52
Benutzerbild von powerpaul
powerpaul powerpaul ist offline
Es lebe der Don!
Foren-Urgestein - Master of discussion *
 
Registriert seit: 03.09.2004
Ort: hier und jetzt
Alter: 49
Beiträge: 5.474
powerpaul ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)powerpaul ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)
AW: Wahl-o-mat

Zitat:
Zitat von Carstens_Brüderchen Beitrag anzeigen


Zu Deinen ....Ausführungen: Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die anderen Parteien nicht zwingend besser sind, allerdings die notorische Kritiklosigkeit der SPD-Wähler gegenüber der eigenen Partei bemängelt. M.E. ist diese bei keiner anderen Partei bzw. deren Wählern so ausgeprägt wie dort.

Gruß

Olaf
Scusi, im Eifer des Gefechts habe ich euch verwechselt.... Wie konnte das passieren?

An deinen Äußerungen ist ja auch an und für sich nichts Verwerfliches, nur sind diese eben TEILWEISE überzogen dargestellt bzw. in einem Fall einfach unrichtig.

Ob man Schröder mag oder nicht (ich mag ihn auch nicht, aber eine gute Außendarstellung muß man ihm bescheinigen), ist ja wohl auch nicht das Thema. Ich mochte Kohl auch nie, da er mir immer den Eindruck erweckte eines "Schauspielers", der ordentlich Dreck am Stecken hat (was sich ja viel später auch bewahrheitete -> Stichwort: Schwarzgeld-Affäre, vermutliche Spenden von Waffenlobbyisten).
Aber auch das ist nicht das Thema, es steht wohl außer Frage, daß die heutigen Politiker, sofern sie in einer gewissen Position stehen (manche scheinen eher die ganze Zeit zu sitzen), mehr oder weniger von Kompromissen geleitet werden und bewußt gegen ihre (früheren, weil aufgegebenen Ideale) arbeiten.
Eine fast schon rühmliche Ausnahme war das Verhalten des Ministers zu Guttenberg beim "Opel-Verscherbeln". Während andere darauf bedacht waren, vor der Wahl möglichst als Retter von Opel dazustehen, hat er sich klar gegen die Übernahme einer Heuschrecke bekannt und Position bezogen, auch wenn ihn das beinahe seinen Minister-Posten gekostet hätte. VIELE andere wären ob der Gefahr, ihren Stuhl zu verlieren, umgekippt. Mal sehen, wie lange er seinen Prinzipien treu bleibt.....

Die grundsätzlichen Fragen sind jedoch für mich:
1. Soll man wählen gehen? Natürlich, und wenn es nur aus dem Grund passiert, die Anteile der extremen Parteien durch seine Stimme nicht stärker werden zu lassen. Denn diese nützen niemandem, auch denen nicht, welche sie wählen.
2. Wen soll man wählen? Die Partei, deren Grundsatz-Programm mit den eigenen Prinzipien und dem grundsätzlichen Ziel, das Wohl des Volks zu verfolgen, übereinstimmt. Welche Partei das für jeden Einzelnen ist, bleibt aber jedem Bürger selbst überlassen.
__________________
Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot

Geändert von powerpaul (25.09.2009 um 11:57 Uhr)
Mit Zitat antworten