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Alt 26.09.2009, 09:40
tomboonen tomboonen ist offline
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AW: Saison 2009/10 im Bezirk Dresden

Löbtau "erschleicht" sich durch Aufschlagsregel einen Punnkt

Wie der Flo schon erkannt hat, waren die ersten Spiele wie zu erwart. Doch Löbtau - TU 2 ging unerwarteteter Weise 8:8 aus. Dabei lag die TU immer auf Siegkurs. Nach den Doppeln stand es 2:1. Vorne dann ein überraschender Sieg von Sulek, der die Löbtauer erstmals nachdenklich machte. Dann lagen die "alten Haudegen" in der Mitte weit in Front als sich von Löbtauer Seite lauthals über deren Aufschlag mukiert wurde. Die Löbtauer Schiris waren eiskalt und zählten jeden Aufschlag weg. Da hat es für TU in der Mitte allerdings Trotzdem zu 2 Punkten gereicht. Somit stand es 5:2. Nach dem ersten Durchgang standt es 6:3 für TU. Die beiden nächsten Spiele im vorderen Paarkreuz gingen dann deutlich an Löbtau. Jetzt spielte wieder die das starke mittlere Paarkreuz der TU mit deutlichen vorteilen. Siegmund konnte nocheinmal Punkte. Ahnert wurden aber sämtliche Aufschläge weggezählt, so dass die Verunsicherung groß war und er das Spiel abgab. Somit stand es immer noch 7:6 für TU. Im hinteren Paarkreuz machte dann Ersatzspieler Klein den wichtigen 8. Punkt bevor es ins Entscheidungsdoppel ging. In diesem kochten aber die Gemüter auf beiden Seiten so hoch, dass an ein Spiel nicht mehr zu denken war. Löbtau versuchte nun durch die Aufschläge von Siegmund und Ahnert Kapital zu schlagen und zählten sofort zu Beginn 2-3 Angaben weg. Das war dann auch der Grund der gesamten Mannschaft zu sagen, sofort nach Hause zu fahren.

Das schlimme an dem Spiel war ja nicht, das vllt. zu Recht auf die Aufschlagsregel hingewiesen wurde, sondern diese Arroganz, die durch ganz Dresden stank. Bei einem deutlichen Sieg der Löbtauer hätte niemand auch nur an diese Regel gedacht und es sportlich genommen. Das was gestern in Löbtau los war, war kein Tischtennis sondern Qual. Wenn man sieht, dass Ludwig genau wie alle anderen über das aufgegebene Doppel freuten wie die Kinder, dann sage ich nur: Bei denen läuft was falsch.

Mein Tipp: Wer mit Aufstiegsambitionen (die hatte Löbtau ja wahrscheinlich bis gestern) in ein Spiel geht, sollte nie den Fehler machen und einen Gegner unterschätzen. Und wenn man es doch tut, wenigstens fair verlieren!

Gut Schlag in der Hoffnung auf bei den nächsten Spielen wieder großes Tischtennis zu sehen.
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Was mich in meiner TT-Karriere nach vorne gebracht hat, ist die Erkenntnis: Ich muss nicht immer 11 Punkte machen um zu gewinnen. Es reichen auch 11 Fehler des Gegners.
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