Echo-online:
Hummel genervt
Tischtennis: Ginsheimer Spielführer sieht Wettbewerbsverzerrung
Nach dem durch die recht erfolgreichen Europameisterschaften im eigenen Land begründeten Spielverbot steigen am kommenden Wochenende zumindest die Mannschaften im Bezirk wieder in die Tischtennis-Mannschaftswettbewerbe ein. Für die Klubs der Hessen- und Verbandsligen verzögert sich die Fortsetzung der Punktrunde dagegen um weitere zwei Wochen.
Dafür können sie eine Woche später bei den Kreismeisterschaften in Stockstadt die Chance wahrnehmen, ihre Form unter Wettkampfbedingungen zu testen. Bereits jetzt haben 75 Spielerinnen und Spieler eine Voranmeldung vorgenommen, so dass mit einer weiteren Steigerung der Starterzahlen am 4. und 5. Oktober zu rechnen ist.
Dagegen steht im Bezirk an diesem Wochenende wieder ein kompletter Spieltag auf dem Programm. Dabei ist der TTC Ginsheim in Gruppe eins der Bezirksoberliga zweimal im Einsatz, und zwar zunächst am Samstag gegen den TTC Seligenstadt II. „Das ist schwer einzuschätzen. Vom Bogen haben die fünf Regionalligaspieler gemeldet, die aber nicht alle dabei sind. Ich kann überhaupt nichts sagen“, meint Ginsheims Spielführer Thomas Hummel, der sich von den wechselnden Aufstellungen einzelner Mannschaften genervt zeigt und eine gewisse Wettbewerbsverzerrung sieht: „Das macht wenig Sinn, wir müssen hoffen, dass sie nicht komplett antreten.“
Am Sonntag gastieren die Ginsheimer beim PPC Neu-Isenburg, was unter Umständen noch schwerer werden könnte. „Wenn wir zwei Punkte aus beiden Spielen holen, wäre das okay“, meint Hummel, der in beiden Partien auf Bestbesetzung bauen kann.
Seligenstadt nur mit einem "Regionalligaspieler". Da hätte Hummel nicht genervt sein müssen!

Fünf Regionalligaspieler ist wohl etwas übertrieben, drei ist zutreffender!