Die Energieriesen und einige andere Investoren basteln ja schon u.a. daran, die Sonnenenergie in der Sahara zu erschließen. Die geplanten Milliardeninvestitionen verdeutlichen, dass es langsam lukrativ werden könnte...
Photovoltaik und Solarenergie werden für die Installation auf dem Dach oder im Garten (in puncto Energiebilanz) auch langsam interessant. Anlagen, die bis vor fünf Jahren installiert wurden, haben im Schnitt eine zu geringe Energieausbeute und eine zu hohe Schadensanfälligkeit, um nachhaltig die Investition wieder einzuspielen (und das bei
noch gigantischen Einspeisungspauschalen). Wenn man die Herstellungs-, Installations-, Wartungs- und Reparaturkosten dieser Anlagen im Zusammenspiel mit den staatlichen Subventionen und den Einspeisungsvergütungen der Energieversorger querrechnet, wird wohl keine einzige auch nur einen volkswirtschaftlichen Cent gespart haben. Es handelte sich bislang um eine Experimentaltechnologie, die intensiv subventioniert wurde, somit aber Know-How steigerte und ein Stück weit für Strukturwandel sorgte und diesen auch weiterhin bewirken kann.
Macht man allerdings jetzt schon alle Kohle- und Atomkraftwerke dicht, ist der Absprung
leider verfrüht. Die ökologischen Energietechnologien müssen noch reifen. Lässt man sich diese Zeit nicht, zahlen alle gewaltig drauf. Die Energiekosten sind schon jetzt für viele Haushalte jenseits eines erschwinglichen Allgemeinguts. Springen die Kosten noch weiter unmäßig in die Höhe, kann das nachhaltige soziale Folgen haben, die man kaum bis gar nicht mehr in den Griff bekommt.
"Geduld ist eine Zier - Mancher kommt aus ohne ihr."