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Alt 23.04.2003, 17:51
JanMove JanMove ist offline
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@ A.Rendler

Du hast mich falsch verstanden. Ich habe niergends Aussagen dazu gemacht wie die Endgeschwindigkeit des Balles sein wird. Ich habe nur obige Behauptung widerlegt, dass der Impuls des Schlägers von der Masse abhängig ist. Insofern war der Vergleich von Medizinballl mit Tischtennisball etwas unglücklich.

Wenn man das einfache mechanische Modell von oben weiterdenkt, dann stellt man fest, dass bei gegebenem Kraftstoss die Endgeschwindigkeit des getroffenen Balles bei einem leichteren Schläger tatsächlich etwas grösser ist als mit einem schwereren. Relevant ist das ganze aber nur, wenn zum einen die Schlägergeschwindigkeit mindestens von der gleichen Grössenordnung ist wie die Geschwindigkeit des ankommenden Balles (z. B. Schuss auf Schupfball), und zum anderen muss die Schlägerendgeschwindigkeit kurz vor dem Treffen des Balles für den leichteren Schläger deutlich grösser sein als für den schwereren. Bei den geringen Gewichtsunterschieden wage ich aber zu bezweifeln, dass die Schlägergeschwindigkeit grossartig anders ist (wenn man nicht gerade mit einem Gewichtsschläger spielt ). (Interessant wäre es jetzt zu wissen, wie gross die Geschwindigkeit eines ankommenden Schupfballes typischerweise ist, und auf welche Geschwindigkeit man einen Schläger beim Schuss so bringen kann. Wer weiss was?)

Für mich ergibt sich als Schlussfolgerung, dass die Masse des Schlägers im Prinzip keinen direkten Einfluss auf die Endgeschwindigkeit des Balles hat. Pauschal ist also weder ein etwas leichterer noch ein etwas schwerer Schläger von Vorteil. Entscheidend sind also alle bisher vernachlässigten Einflüsse wie Material, Massenverteilung, elastisches Verhalten, Energiedissipation bei Aufprall, ... usw.
Insofern ist meine Vermutung von ganz oben richtig und Du hast recht, dass z.B. Sweetspotverhalten und ähnliche Dinge massgeblich entscheidend sind.

JanMove
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