Thema: Wahl-o-mat
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Alt 05.10.2009, 19:46
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AW: Wahl-o-mat

Zitat:
Zitat von Jaskula Beitrag anzeigen
Liegt das Deiner Meinung nach an fehlender Intagrationsbereitschaft ?

Ist es nicht viel eher so, dass der Anteil der Ausländer bei den gesellschaftlich nahezu Chancenlosen noch viel höher ist ?
Wer in der Scheiße sitzt und keinen Weg sieht da raus zu kommen, der ist unabhängig von der drohenden Strafe und vor allem unabhängig von seiner Abstammung eher bereit, Straftaten zu begehen und sich außerhalb der Gesellschaft, die ihn ohnehin ablehnt, zu bewegen. Warum soll man sich an Regeln halten, die eine Gesellschaft aufgestellt hat, die schon bei der Geburt eines Kindes beschlossen hat, dass dieses Kind keine Chance bekommen wird ?

Wer keine Perspektive hat, dem kann man auch nicht mehr mit höheren Strafen drohen. Man kann lediglich schon früher mit richtigen Strafen auf kleine Vergehen reagieren, um den Einstieg in kriminelle Karrieren nicht so fließend zu ermöglichen. Nachteil ist aber dann wiederum, dass die so Bestraften dann das Handwerk im Knast erst so richtig lernen.

Eine Gesellschaft, die es zulässt, dass Menschen ausgeschlossen werden ohne dass sie je eine Chance hatten, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie dieses Problems dann nicht mehr Herr wird.

Rechte Parolen und deren Ruf nach Zucht und Ordnung sind da jedoch keinerlei Hilfe. Egal ob NPD, DVU oder auch REP, hinter deren innenpolitischen Zielen steht immer ein fremdenfeindliches Menschenbild. Wer so etwas gut findet und verharmlost, hat aus der Geschichte nichts gelernt.


Das solltest Du lassen, denn ich kann Dich leider nicht zu den usern zählen denen ich zuguterechnen könnte, daß sie mir nicht folgen können.
Unterstelle mir hier nochmal rechte Parolen, und wir rauschen zusammen.
Du und auch kein anderer stellen mich an irgendeinen rechten Pranger.
Lies meine posts anständig, dann weißt Du womit du zu tun hast.

Ich habe mich hauptsächlich, und das habe ich deutlich genug zum Ausdruck gebracht an die Seite der Opfer gestellt.

Mehr als deutlich hatte ich auch zum Ausdruck gebracht, daß Integration nicht one-way verlaufen kann, und es gibt (nachweislich) integrationsunwillige ausländische Mitbürger, es kann keinesfalls angehen, daß Menschen die hier ein überragendes Umfeld vorfinden, und alle Chancen der Welt haben, wenn sie sich anstrengen (gelingt ja schließlich genügend anderen), hier Rabatz machen weil ihre Anstrengungen nicht ausreichen. Dafür ist schon der einzelne verantwortlich, wenn er nicht mehr draufhat, muss er eben (wie ein Deutscher eben auch) das tun was er kann. Und besagte Statistik die wohlgemerkt ja nicht von mir stammt sondern vom Bundeskriminalamt, ist aussagekräftig genug.

Niemals ist das eine Entschuldigung für ein Verbrechen, welcher Art auch immer, weil ich keinen Job bekomme, oder nur eben einen dessen Bezahlung mir nicht ausreicht, daß ich Oma an der Ecke eins über den Schädel brate und mir die Rente mit nach Hause nehme (was natürlich auch Deutsche tun, die sind genauso gemeint, auch vor denen muss die Allgemeinheit geschützt werden)
Und wenn nun die Linke hier eine andere Gangart postulieren würde, ich würde der Linken folgen, tut sie aber nicht, das Weicheiergetue kann ich nicht mehr sehen. Der hat ja de Oma nur eins übergebraten weil er völlig verzweifelt war, nee, nee, so wird da kein Schuh draus. Das man nun denen helfen sollte die sich in mißlichen Lagen befinden steht auf einem anderen Blatt. Aber Verbrechen mit der sozialen Situation zu entschuldigen, das ist nicht drin. Das aber tust Du hier.

Ganz deutlich, wer sich nicht an die Regeln hält aus welchem Grunde auch immer, wer das nicht hinbekommt, vor dem ist die Allgemeinheit zu schützen. Den Oma kann nun nichts dafür das der arbeitslose Achmet oder Klaus keine Arbeit bekommen. Und eine harte Strafe ist nun nicht unbedingt der schlaueste Weg, das ist klar bewiesen, aber Puderzucker in den Arsch blasen sicher auch nicht. Aber das Opfer hat dann Schaden, und ich rege an dem Opfer ein Mitspracherecht einzuräumen wenns um seinen Peiniger geht. Ganz brutal gesagt, wenn dem Vater das Kind genommen wurde sollte er entscheiden ob der Täter lebt oder stirbt, und kein anderer. Und das gilt natürlich nicht für Indizien, sondern für völlig und zweifelsfrei geklärte Sachlage. Ob er nun entscheidet dem Täter zu vergeben, was ich persönlich für charakterlich die stärkste Leistung hielte, oder aber eben nicht, seine Entscheidung. Persönlich würde ich nur im Affekt töten und das ganz sicher, nach längerer Entscheidungsfrist würde ich wohl die Vergebung präferieren, und versuchen erlebtes in mein Leben einzubauen.
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