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Zitat von bibu09
2 bzw 3 grundlegende Positionen über den Haufen zu werfen, dürfte wohl gerade Lafontaine schwerfallen. Insofern sehe ich sie bundespolitisch derzeit in keinem Falle "bündnisfähig".
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Grundlegende Positionen der Linken müssen nicht unbedingt wichtige Positionen für Lafontaine sein. ER ist ja im Grunde kein Linker, sondern ein Sozialdemokrat, der den Rechtsruck von Schröder nicht mitgemacht hat.
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Zitat von bibu09
Ich sehe die Linken in Ihrer Gesamtheit schon als extrem an. Linksextremistisch ist wohl aber nur ein kleier Teil der Linken.
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Ja was denn nun, die Gesamtheit oder ein kleiner Teil ?
Es gibt in der Union einen ebenso großen Anteil rechtslastiger Subjekte, die gelegentlich auch mal andeuten, wie sie wirklich denken. Im Gegensatz zur SPD fischt die Union aber bis fast ganz rechts alles ab und unterdrückt innerparteiliche Diskussionen öffentlicher Art weitgehends.
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Zitat von bibu09
Eine Linke ist insgesamt schon nötig, aber die SPD hat derzeit leider nicht das (fähige) Personal, um diese Lücke auszufüllen. Die Linke aus meiner Sicht zwar erst Recht nicht, aber die verkaufen sich öffentlich besser und offensiver und haben mit ihren effekthaschenden Parolen bei vielen Leuten Erfolg. Das erkenne ich ja immerhin schon mal an.
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Wo ist denn überhaupt fähiges Personal in der Spitzenpolitik ?
Ronnie Pofalla ? Prinz Guttenberg ? Horscht Seehofer ? Spaßguido Schwesterwelle ? Rainer Brüderchen ? Ursel voll der Laie ?
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass gerade die Spitzenleute der Linken deshalb ganz gut ankommen, weil sie zu den wenigen gehören die wirklich was auf dem Kasten haben ? Sowohl Gysi als auch Lafontaine stecken die gesamte Mischpoke oben locker in die Tasche. Dass ihre politische Ansichten nun nicht jedem schmecken ist klar, liegt m.E. aber in vielen Fällen eher an der Angst, es könnte sich wirklich etwas verändern und die eigenen Pfründe könnten schwinden.