Zitat:
Zitat von Jaskula
Grundlegende Positionen der Linken müssen nicht unbedingt wichtige Positionen für Lafontaine sein. ER ist ja im Grunde kein Linker, sondern ein Sozialdemokrat, der den Rechtsruck von Schröder nicht mitgemacht hat.
.....
Wo ist denn überhaupt fähiges Personal in der Spitzenpolitik ?
Ronnie Pofalla ? Prinz Guttenberg ? Horscht Seehofer ? Spaßguido Schwesterwelle ? Rainer Brüderchen ? Ursel voll der Laie ?
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass gerade die Spitzenleute der Linken deshalb ganz gut ankommen, weil sie zu den wenigen gehören die wirklich was auf dem Kasten haben ? Sowohl Gysi als auch Lafontaine stecken die gesamte Mischpoke oben locker in die Tasche. Dass ihre politische Ansichten nun nicht jedem schmecken ist klar, liegt m.E. aber in vielen Fällen eher an der Angst, es könnte sich wirklich etwas verändern und die eigenen Pfründe könnten schwinden.
|
Du redest mitunter eine gequirlte Scheiße (Sorry, aber anders ist es nicht passend formuliert). Oskar L. ist weder Sozialdemokrat, noch hat er sich wegen des Rechtsruck von Schröder und der SPD abgewandt.
Der ehemalige Saarländer Landesfürst hat indes seinerzeit den Schwanz eingezogen, als es darum ging, Regierungs-Verantwortung zu übernehmen.
Seine daraus begründete Wut auf die SPD ist nichts anderes als die Verbitterung, welche aus einer persönlicher Niederlage gegen seinen ehem. Mit-Genossen Schröder resultiert.
Ein machtgieriger Mensch, der sich aber immer dann aus dem Staub macht, wenn es darum geht, Verantwortung zu tragen.
Oskar L. ist ein glänzender Rhetoriker, zugegeben.
Aber um dir mal aufzuzeigen, daß die Linke gar nicht verändern will, sondern nur auf Stimmenfang aus ist (Bauernfängerei trifft es da schon ziemlich), habe ich mir die Mühe gemacht, zwei Plakate der SED, äh der Linken

, nebeneinander zu stellen:
REICHTUM FÜR ALLE ....... REICHTUM BESTEUERN
Fällt dir etwas auf?
Nein?
Mit dem ersten Slogan ködert man die (GANZ) Doofen, die denken wahrscheinlich sogar: Hey, geil, reich wäre ich auch gern....
Kurzes Nachdenken würde genügen, daß dieses Prinzip schon in der DDR, in der UDSSR etc. nicht funktioniert hat....
Mit dem zweiten Slogan ködert man die (NICHT GANZ) Doofen, die sich den ein oder anderen Gedanken über soziale Ungerechtigkeit gemacht haben, die denke sich: Genau, reiche Leute sollen mehr Steuern zahlen...
Äh, hallo, tun sie jetzt auch schon....ECHT?
Lange Rede, kurzer Sinn: Oskar und Gregor wissen ganz genau, daß ihr Programm nicht realisierbar und vor allem nicht finanzierbar ist. Die beiden sind ja nicht vom Baumhaus gefallen..
Aber dennoch haben sie keinerlei Skrupel, die vorhandene Angst der Menschen geschickt auszunutzen, bewußte Falschaussagen zu machen und haben somit leider jeden 8. Wähler überzeugt...
Und solche Leute wählst du? Welchen obigen Slogan findest du besser?....:-)