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=> Ein Wort zu den Jokermöglichkeiten von Auerbach
Rönnebeck war eigentlich fest eingeplant, da eigentlich ein Stammspieler gefehlt hätte. Nachdem man jedoch eigentlich zu "siebt" war, haben wir uns für die "stressfreie" Variante entschieden, einfach die Mannschaft spielen zu lassen, die auch an 22 Spieltagen vorher die Relegation erreicht hat.
Ansonsten hätten wir auch in den Verbandspielen gegen Hofheim taktieren können, da wir mit Michael Rönnebeck und Bernd Waage durchaus noch "Edelreservisten" auf dem Mannschafts-
meldebogen stehen haben, die bei entsprechendem Training
eigentlich Leute für die Mitte sind.
Das Problem ist natürlich auch, wen wir denn hätten draussen lassen sollen. Jonas Meier hat super gespielt in der Relegation, gewinnt 2 Einzel gegen Rimbach, 1 Einzel gegen Sindlingen 11:9 im Fünften und verliert das vierte 9:11 im Fünften.
Gerhard Weiss spielt gegen Rimbach 1:1 und verliert leider das erste Einzel gegen Sindlingen mit 11:13 im Fünften, führt meistens und hat mehrere Matchbälle. Jonas Meier liegt bei seinem Sieg gegen Sindlingen dauernd zurück und nutzt seinen ersten Matchball.
Im nachhinein hat in der Relegation sicherlich Jonas Meier seine Leistung gebracht, während Gerhard Weiss etwas enttäuscht
hat, aber wer kann das vorher prophezeien.
Michael Rönnebeck verliert bei den Bensheimer Stadtmeisterschaften am Freitag in der Gruppe klar gegen Freisens und gewinnt im Achtelfinale hauchdünn als Gruppenzweiter mit 3:2 gegen Gerhard Weiß, der in seiner Gruppe Erster wurde.
Anschließend verliert er im Viertelfinale 2:3 nach 2:0 Führung gegen Ohnacker.
Die Leistungsfähigkeit der Spieler ist (vielleicht ausgenommen vom vorderen Paarkreuz) sehr ähnlich und es kommt auf die Tagesform an. Hinzu kommt, daß bei der Relegation natürlich auch viel selbstgemachter "Druck" auf einem lastet, mit dem bei Auerbach Dieter Weiß, Roland Ohnacker und Jonas Meier mit je 3:1 Siegen am besten umgehen konnten. Roman Kobisch spielte gegen starke mittlere Paarkreuze gut (2:2) und locker, während Gerald Adam in der Mitte mit 1:3 etwas verkrampft wirkte und gegen die noppenerfahrenen Rimbacher einfach keine Taktik fand. Wenn Gerhard Weiss gegen Sindlingen einen seiner Matchbälle nutzt, fällt das Fazit besser aus, so hat er natürlich mit 1:3 und 0:2 gegen Sindlingen enttäuscht.
Mitentscheidend war gegen Sindlingen aber nicht nur die knappe Niederlage von Gerhard Weiss, sondern auch der 1:2 Rückstand nach den Doppeln, da sowohl Gerhard Weiss/Gerald Adam sehr oft das gegnerische Doppel 1 geknackt haben und Roman Kobisch/Jonas Meier in der Rückrunde ungeschlagen waren, mit einer 2:1 oder 3:0 Führung hätten wir uns sicher leichter getan.
Geändert von Rückhandriese (28.04.2003 um 08:50 Uhr)
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