Zitat:
Zitat von Peter Igel
Nee.
Lies mal hier, da wurde schon mal ähnlich "milchmädchengerechnet"...
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Konkreter geht's nicht ?
Würde gerne mal Deine Milchmädchenrechnung sehen.
Folgende Fakten kannst Du doch wohl nicht widerlegen:
1. Kinderfreibetragserhöhung
- nützt nur ziemlich gut verdienenden Eltern, alle anderen wie Duchschnittsverdiener, Arbeitslose und Nicht-Politiker haben davon absolut (nicht relativ) nichts.
Ich hatte schon vor der Wahl darauf hingewiesen, dass dieser freibetrag aus meiner Sicht keinerlei Existenzberechtigung hat, aber genau hier
2. Mehrwertsteuer auf Leistungen der kommunalen Versorger würden für Preiserhöhungen von 20 % sorgen. Diese Mehrkosten fallen für alle an.
Wenn Du davon ausgehst, dass die Waschfrequenz mit höherem Einkommen steigt und aufgrund besserer finanzieller Ausstattung mehr gegessen wird und somit sowohl die Häufigkeit der Toilettennutzung als auch die Müllmenge ansteigt, dann könntest Du hier wieder von relativen Mehrbelastungen sprechen. Ist aber m.E. Käse.
3. Pflege-Pauschale
Ausstieg aus der solidarischen Sozialversicherung - Schritt 1.
Führt zu Mehrbelastungen für kleine Einkommen und Entlastungen bei großen Einkommen.
4. Steuererleichterungen a la FDP
Stufenmodell klingt zunächst gerechter, weil die Progression wegfällt. Bei wenig Stufen, heißt das aber, dass ein höheres Einkommen gleich besteuert wird wie ein geringeres Einkommen der gleichen Stufe. Auch hier eine Verabschiedung von Grundsätzen der solidarischen Gemeinschaft - starke Schultern tragen mehr als schwache Schultern.
Hier kann man nun über absolut und relativ trefflich streiten.