Zitat:
Original geschrieben von A.Rendler
Man muß vor allen Dingen immer richtig stehen, um die Bälle optimal spielen zu können. Kommt man zu spät, verhungert der Ball auf der eigenen Tischhälfte; ist man zu früh, fliegt der meilenweit über den Tisch. Interessant ist auch die richtige Griffgestaltung; ein anatomischer Griff läßt sich ballgefühlsmäßig am besten spielen, da der Schläger eine bessere Balance erhält. Ich hatte diesen Schläger für Peter Friedl gefertigt, der mit dem Grundtempo nicht klarkam, während ich mit dem ausgelegten geraden Schiffsschraubengriff zunächst überhaupt nicht zurechtkam. Nachdem ich den Griff veränderte, hatte ich wieder Ballgefühl. Komischerweise trifft dieses meines Empfindens speziell auf die Palio-Noppe zu. Du solltest Dir also Tape nehmen und dieses am oberen und unten Griffende wulstartig auflegen und dann wirst Du sehen, dass meine Feststellung gerade bei dieser Langnoppe zutreffend ist. Ziemlich paradox, nicht wahr?
|
Mit richtig zum Ball stehen meinst Du wohl: Immer genau hinter dem Ball stehen ?
Was den Griff angeht: Mein MA 1 G hat einen konischen Kegel, der seinerzeit nach Handmaß gearbeitet wurde. Der ist unten schon ziemlich dick. Soll ich Deiner Meinung nach oben noch zusätzlich tapen?
Gruß, Volkmar