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Alt 19.10.2000, 16:11
Felix Felix ist offline
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Felix ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Hallo!

Ich möchte mal eine kleine Diskussion in Gang bringen.
Ich habe mir noch einmal alte Ausgaben des DTS und anderer Magazine angesehen und Berichte zu den Jugendeuropameisterschaften der letzten Jahre gelesen, dabei ist mir aufgefallen, dass die Trainer das einseitige Spiel der jungen Europäer bemängeln.

Zu wenig ausgefallene Spielsysteme auf hohem Niveau. Kaum Abwehrer und Halbdistanzspieler, von Penholder ganz zu schweigen.

Und ich muß zugeben, wenn die jungen Europäer wenige Trainingspartner mit dieser Technik haben, fehlt ihnen die Erfahrung gegen solche Spielsysteme.
Fängt doch schon auf niedrigster Ebene an. In vielen Vereinen wird nur Angriff trainiert, alle spielen ungefähr das gleiche Strickmuster.
Kommen sie dann in den Erwachsenenbereich und treffen auf die ersten Noppen- und Antispieler, haben sie gigantische Probleme.

Gleichzeitig wurden zumindest bei meiner Trainerausbildung Noppentechniken deutlich vernachlässigt und da ich selber keine spiele, fällt es mir schwer, es zu vermitteln.

Es stellt sich also die Frage: Was müssen wir tun, um auch solche ungewöhnlicheren Spielsysteme zu fördern, wie muß sich vielleicht das System verändern. Worauf muß man als Trainer achten und was sind gute Ideen. Lohnt es sich zum Beispiel Abwehrspielern kurze Noppen zu geben, auch wenn sie nicht auf sehr hohen Niveau spielen?
Und wie sollte ich sie trainieren, irgendwelche Umstellungen (abgesehen davon, dass sie andere Übungen machen)?
Und wer von den jungen Europäern spielt eigentlich Abwehr, mir fallen da doch einige Deutsche ein, die allerdings noch nicht den Durchbruch geschafft haben: Schröder und Lilienthal. Was aus Daniel Weitz wird, weiß man nicht. Spielen die mit kurzen oder langen Noppen?
Ahh... Lasst uns einfach mal Erfahrungen, Ideen und Gedanken dazu austauschen!

Tschüs,

Felix

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