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Also, ich habe fast sieben Jahre als "Wessi" in Chemnitz gelebt, drei Jahre für Rapid Kappel und drei Jahre für Elektronik Gornsdorf gespielt und ich kann nur sagen, "es gibt überall nette Leute und es gibt überall Idioten", im Westen wie im Osten. Ich habe mich jedenfalls in Sachsen jederzeit wohl gefühlt und ich denke, das wird umgekehrt genau so sein, wenn man ohne Vorbehalte auf die Leute zugeht.
Rein tischtennismäßig ist allerdings der Westen im Durchschnitt stärker einzuschätzen, wobei es auch da große Unterschiede gibt. In den Ballungsräumen ist der Unterschied zu Sachsen aber mindestens eine 1-2 Klassen. immer durchschnittlich gesehen; einzelne Mannschaften können natürlich Ausnahmen sein.
Konkretes Beispiel: Ich habe in der sächsischen Oberliga hinten
in drei Jahren insgesamt nur sechs Einzel verloren (davon fünf gegen Eilenburger Ausländer); in der Bezirksliga vorne, in der ich jetzt spiele, habe ich in einer Saison schon 10 Spiele verloren.
Wobei man zum einen sagen sollte, dass gegen Gornsdorf viele Gegner mit Ersatz angetreten sind und die hiesige Bezirksliga in dieser Saison ganz besonders stark besetzt war.
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