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AW: Herren Verbandsliga Saison 2009/10
Bericht zum Doppelspieltag der TSG Eislingen
Am Samstag reiste man zu dem letztjährigen Meister, welchem die Meisterschaft aberkannt wurde und nun doch durch Einsatz eines bewährten Mittels in unserer Gesellschaft (so lange klagen bis man Recht bekommt oder zumindest sein Ziel erreicht) ziemlich sicher ab dem nächsten Spieltag in der Oberliga antreten wird. Ein riesen Durcheinander, das sowohl die Mannschaften der Verbands- als auch die der Oberliga betrifft und welches am 04.11. dann anscheinend endgültig geklärt sein sollte. Deshalb war es umso „erfreulicher“ mit anzusehen wie sich die Gastgeber erneut über den Aufstieg freuten und dies damit zur Schau stellten, indem sie sich in ihren wahnsinnig kreativen Meisterschafts-T-Shirts einspielten. Leistungstechnisch gehört diese Mannschaft sicher in eine höhere Liga, da die Jungs der TSG nur in den Doppeln gut mithalten konnten und dort den ein oder anderen Sieg verschenkten. In den Einzeln waren die Wendlinger zu überlegen, so dass man sich zumindest schnell auf das wichtigere Spiel am nächsten Morgen in Mössingen vorbereiten konnte.
Am frühen Sonntagmorgen war man also in Mössingen zu Gast. Ein purer Gegensatz zum Vortag. Spannende, emotionsgeladene Spiele, in denen man jedem Spieler beider Mannschaften anmerkte, dass hier bereits der Kampf gegen den Abstieg begonnen hatte. Nach dem unglücklichen Start in den Doppeln waren nun die Spieler in ihren Einzeln gefragt. Daniel Fauser konnte seinen ersten Sieg in dieser Saison verbuchen. Auch Berhard Ehni, Sebastian Krumtünger, Marc Epple und Jochen Regelmann waren jeweils einmal erfolgreich. Matchwinner an diesem Tag war eindeutig Andreas Bachhofer, der nach seinem ersten Zittersieg auch im zweiten Einzel eine wahnsinnige Aufholjagd startete um nach 1:2-Satzrückstand und 0:7 im vierten sich noch in den Entscheidungssatz rettete und diesen mit 11:0 gewann. Nicht zuletzt war dies den wie immer mitgereisten Fans der TSG zu verdanken, die auf der Tribüne lautstark anfeuerten. Dass das Schlussdoppel knapp im Entscheidungssatz verloren ging tat der Freude über den gewonnenen Punkt gegen den Abstieg keinen Abbruch. Ebenso erfreulich war die allgemeine Atmosphäre. Eckte man während den Spielen doch manchmal mit dem Gegner an – nach dem Spiel konnte man in freundschaftlicher Runde darüber lachen. So macht Tischtennis (auch ohne juristischen Beistand) Spaß…
Geändert von Rützge (02.11.2009 um 23:57 Uhr)
Grund: ...um die Gemüter zu beruhigen - etwas entschärft... ;)
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