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AW: Ansetzungen von Einzelmeisterschaften
Bei den Westdeutschen Seniorenmeisterschaften wurde bis vor (ich glaube) drei Jahren das sogenannte Schlangenprinzip angewendet. Das bedeutete wie oben ausgeführt, daß der Sieger der Gruppe 1, der in seiner Gruppe den Hauptgesetzten geschlagen hatte, im Ko - System nicht auf Position 1 gesetzt wurde, sondern irgendwo in der Mitte. Inzwischen wendet man dieses Prinzip nicht mehr an. Der Sieger der Gruppe 1 wird im KO-System auf Position 1 gesetzt, egal wer es ist; der Sieger der Gruppe 8 etwa auf Position 16, ... . Genauso ist man auch bei den BM Arnsberg vorgegangen. Auch problematisch. Schon geschildert wurde das unglückliche Zusammentreffen der vermeintlich stärksten Spieler bereits im Achtelfinale, da einer in seiner Gruppe nur Zweiter geworden war. Ich bin als Hauptgesetzter bei den Senioren und Gewinner der Gruppe 1 im Viertelfinale auf den nach meiner Meinung klar zweitstärksten (bzw. an diesem Tag stärksten) Spieler, der in seiner Gruppe nur Zweiter geworden war, gestoßen (2:3; anschließend gewann er alle weiteren Spiele 3:0).
Bei unserem Neujahrsturnier losen wir nach den Gruppenspielen neu aus. Klar ist, dass die Gruppensieger gesetzt werden und die Zweiten in die jeweils andere Hälfte kommen, aber mit etwas Geschick kann man vermeiden, dass die stärksten Spieler sofort aufeinander treffen.
Gruss Hdd
Geändert von Hdd (05.11.2009 um 21:07 Uhr)
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