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AW: Ex-Profis die besseren Trainer?
Ich habe sehr viele Trainer kennengelernt, sogar die mit besten und bekanntesten der Welt.
Die Eigenschaft, die alle ausgezeichnet hat, was das extreme Engagement.
Ich habe auch in China Trainer kennengelernt, die selber nicht so extrem gut gespielt haben, aber als Trainer für chinesische Verhältnisse extrem erfolgreich waren.
In China haben jugendliche Spieler -oft- bedeutend mehr Tischtennis spezifisches "Know How" als A-Lizenz und Diplomtrainer in Deutschland, da man dort Tischtennis "lebt" und nicht nur "spielt" wie bei uns.
Es gibt aber genausoviele chinesische Superspieler, die sich nur kurz als Trainer versucht haben und gescheitert sind.
Auffällig ist, dass es sehr viele gute osteuropäische Trainer, speziell ehem. Jugoslawien und Ungarn gibt.
Ansonsten zeichnet sich als westliches "Herkunftsland" nur Schweden aus.
Deutsche Trainer haben allgemein, im Ausland, ein nicht so großes Ansehen.
Ein Helmut Hampel ist da das krasse Gegenbeispiel.
Als Topspieler und Trainer hat man am Anfang auf alle Fälle einen riesen Vorteil, da man von den Spielern her ein extremes Ansehen und eine Vorbildfunktion hat. Dies kann sich nach einiger Zeit als Vorteil, aber auch als Nachteil erweisen.
Für "Nicht-Topspieler" ist der Anfang meißt schwieriger, da sie sich das Vertrauen erst erarbeiten müssen.
Neben dem extremen Engagement habe ich auch eine große Lernwilligkeit als auch eine gute Menschenführung beobachtet. Ebenso hatte jeder seinen eigenen Stil mit Spielern und Menschen umzugehen.
Man kann kaum die Toptrainer miteinander vergleichen. Sie haben alle, das gewisse Etwas.
Lehrer haben es in gewissen Dingen leichter, aber ich kenne auch bekannte Lehrer-Trainer die absolute Nieten sind.
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