So, da hab ich nun also gelernt, dass man sich nicht mehr aufwärmen soll, weil man sich dabei verletzen kann, wenn man es falsch macht. Wenn jemand an den Tisch geht und dann Rückenprobleme oder was weiss ich was kriegt, dann liegt das doch nicht daran, dass er sich aufgewärmt hat, sondern dass er sich falsch oder unzureichend aufgewärmt hat. Ein wichtiger Aspekt des Aufwärmens ist auch, dass man sich geistig und körperlich auf die Schläge einstellt, die man anschließend spielen will. Wenn man beim Aufwärmen nur ein paar Runden dreht und noch die wichtigsten Details des Tages erzählt, kann man es auch lassen. Aber wer mal genau hingeschaut hat, was Spitzentrainer machen, wenn sie aufwärmen lassen, der merkt schnell, wo der Hase lang läuft. Dazu gehört auch, dass man beim Aufwärmen Bewegungsabläufe mitnimmt, die man später machen will. Sprungtraining, was man sich aus anderen Sportarten abgeguckt hat, ist eher fragwürdig. Aber Sidesteps, und zwar richtige, mit nach-vorne-gebäugtem Oberkörper und Belastung auf dem vorderen Teil des Fusses gehören immer dazu. Die Leute, die daran nicht glauben, sollen mal den Versuch machen. Danach normal einspielen, aber die Ballwechsel zählen. Da gibts gewaltige Unterschiede, das merkt man spätestens, wenn man mal in einer Tischtennis-Schule war, wo sowas gezielt beachtet wird.
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