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Alt 22.11.2009, 22:22
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TTS'ler TTS'ler ist offline
Blitze Brett
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AW: 2.Bundesliga Nord 2009/2010

TTS Borsum verlässt die Abstiegsplätze


TTS Borsum – TTC Altena 9:4
TTF Bönen – TTS Borsum 2:9



Borsum/Bönen. Der TTS Borsum ist der große Sieger der Kellerduelle in der 2. Liga Nord. Zuerst schlug das bisherige Schlusslicht den TTC Altena mit 9:4 an eigenen Tischen, tags darauf dann die TTF Bönen an deren Tischen mit 9:2.
Es waren die beiden ersten Siege der Nordlichter aus der Nähe von Hildesheim. „Wir sind hochzufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft, alle waren auf die Minute topfit“, sagten übereinstimmend Manager Olaf Sprung und Trainer Fred Schwenke.

Den Auftakt des erfolgreichen Wochenendes machte der Zweitligist vor gut 150 Fans mit dem 9:4-Sieg gegen den TTC Altena. „Die haben uns absolut unterschätzt, die haben geglaubt, dass wir aufgrund unserer sechs Niederlagen in Folge so angeschlagen sind, dass wir uns kampflos ergeben, doch da hat sich der TTC Altena getäuscht“, sagte Sprung. Dem widersprach Ralf Springob, Manager des TTC: „Wir wussten, dass Borsum da unten nicht hingehört, doch wir hatten uns schon ein wenig mehr erhofft, deshalb sind wir schon ein wenig enttäuscht, dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat.“
Von Beginn an sei zu erkennen gewesen, dass das Borsumer Team hochkonzentriert zu Werke gegangen sei. „Das hat man schon in den Doppeln gesehen, die mit 3:0 allesamt für uns ausgegangen sind“, sagte Sprung. Danach punktete jeder Akteur im Einzel einmal, so dass im Nachhinein der TTS Borsum mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwartete. „Ich hätte auch mit einem 8:8 gegen Altena leben können, doch das es so toll für uns gelaufen ist, das ist natürlich klasse“, freute sich Sprung. Nicht ganz zufrieden war der Gastgeber mit der Zuschauerzahl von „nur“ 150 Fans. „Vielleicht lag es an der Vorweihnachtsfeier, und zudem war an diesem Wochenende in allen Klassen ein volles Punktspielprogramm, auch in unserem Klub waren fast alle Teams zeitgleich unterwegs“, sagte Sprung.
Altenas Sprecher Springob trauerte den verpassten Chancen nach. „Wir hatten Möglichkeiten, das Spiel enger zu gestalten, doch es sollte nicht sein.“ Zufrieden sei er mit der Leistung seiner Nummer eins, Zian Zichao, gewesen. „Mit zwei Siegen an der Spitze hat er das gezeigt, was wir von ihm erhofft haben.“ Auch Andrzej Makowski habe mit zwei Punkten überzeugt. „Der Rest unseres Teams agierte etwas glücklos“, kommentierte Springob.

In Bönen konnte der TTS Borsum nahtlos an die Leistungen gegen Altena anknüpfen. „Allerdings haben wir uns zu Anfang schon etwas schwer getan“, berichtete Sprung. Zwei von drei Doppeln wurden gewonnen, bevor es in die erste Einzelrunde ging. Dort unterlag dann Maciej Pietkiewicz zum 2:2, bevor kein einziges Einzel mehr abgegeben wurde. „Es war ein ganz, ganz faires Spiel, auch von den Zuschauern auf Seiten der Bönener“, lobte Sprung die angenehme Atmosphäre.

Für Andreas Rosenhövel, Sprecher und Nummer zwei des Teams, war die Niederlage gegen Borsum kein Beinbruch. „Wir wussten, dass Borsum ein starkes Team ist und dass der Tabellenplatz nicht die Leistung wiederspiegelt.“ Er könne seinem Team keinen Vorwurf machen, alle hätten ordentlich gespielt. „Wir waren nicht geknickt, wir waren uns dessen bewusst, dass es schwer werden würde.“ Natürlich kämpfe die Mannschaft um jeden Ball, um jeden Punkt. „Alle wollen alles herausholen, aber wir müssen die Situation auch realistisch betrachten, und weil wir das tun, auch unsere Fans, sind wir nicht unzufrieden mit der Situation“, sagt der Kapitän. Er sei davon überzeugt, dass sein Team „nicht komplett untergeht“. Es sei zu sehen, dass sich alle Spieler entwickeln würden. Möglicherweise sei ja noch der ein oder andere Punkt in der Rückrunde machbar. „Alle jungen Spieler lernen dazu, es macht Spaß, das zu beobachten.“

Ein wenig enttäuscht zeigte sich der Kapitän über die mit knapp 70 Fans geringe Zuschauerzahl. „Vielleicht lag es daran, dass wir erst sehr späte Werbung für die Partie machen konnten, da die Genehmigung für das Spiel erst spät kam“, sagte Rosenhövel. Normalerweise sei der Totensonntag ein Feiertag, an dem im Verband nicht gespielt werden dürfe.
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