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Alt 23.11.2009, 21:05
tt-freak3 tt-freak3 ist offline
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AW: Kompetenzen OSR

Zitat:
Zitat von Torsten von Bayern Beitrag anzeigen
3. Der OSR kann einen Spieler, der sich weigert die Spielkleidung zu wechseln, durchaus disqualifizieren - aber nicht wegen des speziellen Themas Spielkleidung, sondern wegen des Auftretens des Spielers. Dafür gibt es die Regel B 5.2.8: "Der Oberschiedsrichter ist berechtigt, einen Spieler wegen grob unfairen oder beleidigenden Verhaltens zu disqualifizieren. (...)" Heißt:
- Ein Spieler der sagt: "Herr Oberschiedsrichter es tut mir leid, aber ich möchte Ihrer Anweisung nicht folgen, da es mir mit 15 Grad zu kalt für Shorts ist", der ist für nicht nicht "grob unfair"; da gibt es also "nur" eine Ordnungsgebühr auf Basis der jeweiligen Verbands-Bestimmungen (geht ja beim Punktspiel genauso wie beim Turnier).
- Ein Spieler der sagt: "Mir doch egal, was Du da erzählst, geh heim, ich tue hier was ich will" - der ist schon viel näher an einer Roten Karte. Auch ein Spieler, der sich bei weißen Bällen beharrlich weigert, ein weißes Trikot zu wechseln obwohl er es könnte, gehört in diese Kategorie, weil er den Gegner ja nachteilig beeinflussen will.

Entscheidend bei jeder Ermessens-Entscheidung ist, dass der der sie ausübt, den gesunden Menschenverstand gebraucht. Dann ist es meistens ganz einfach.
Also kann der OSR von Fall zu Fall entscheiden, ob er einen Spieler - obwohl er es nicht genehmigt - mit einer langen Hose spielen lässt (und dieser ggf. anschließend eine Strafe erhält) oder ob er einen Spieler disqualifiziert. Interessant.

Wie verhält sich idealerweise ein OSR, wenn der Spieler sich weigert die lange Hose zu wechseln, da er keine kurze Hose dabeihat?
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