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Alt 24.11.2009, 22:38
Zelluloidkampfsau Zelluloidkampfsau ist offline
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Okay, Schluss jetzt mit den belanglosen Ratespielchen und wieder zurück zum eigentlichen Thema. Denn nach Zusammentragen der Fakten darf man nun ein kurzes Resümee über das LL-Spiel vom letzten WE in U’berg ziehen.

Um es vorwegzunehmen: das ganze lief offensichtlich, zumindest was die verbale Seite anbetrifft, in weitgehendst geordneten Bahnen ab. Abgesehen kleineren erwarteten U’berg-Sticheleien machte sich der besorgte Zuschauer eigentlich nur etwas Gedanken, weil das stakkatoähnliche „Tschu“ und „Tscho“ der Einheimischen immer wieder Anlass zur Sorge gab, dass diese Emissionen anthropogenen Ursprungs nicht nur die Ozonschicht in U’berg nachhaltig schädigen könnte .....

Keinen allzu großen Bedenken muss man sich dagegen über das von Steffen Seitz in einem Anfall kurzer Erregung eingetretene Tor zum Geräteraum hingeben: der Steffen als gestandener Sojabohnen-Landwirt konnte noch weiterlaufen, es wurde gleichzeitig für Belüftung in der überheizten Halle gesorgt und das Tor kann von einem Fachbetrieb bestimmt problemlos für die nächste Attacke ausgetauscht werden.
Überhaupt scheinen die U’bergs sehr trittfest zu sein, was auch Alexander Henning sehr gewissenhaft unter Beweis stellte. Bei einem kurzzeitigen Ausritt in das Kung-Fu-Genre verlor die von ihm touchierte Tischtennisplatte ein Teilstück, was den Spielbetrieb und die sich für ihn ohnehin nicht vermeidbare Niederlage jedoch in keinster Weise beeinflusste.

Weit mehr muss man sich da schon Gedanken machen über das Verhalten von Herrn Matthias Grünenwald, seines Zeichens 1. Vorsitzender des TTC Bietigheim-Bissingen e.V. (ehemals TSV Untermberg Tischtennis) und aktiver Spieler der dritten Herrenmannschaft, der unverändert weiterhin hemmungslos daran arbeitet, dass seine Popularität die eines ausgedrückten Teebeutels erreicht. Gut, dass das stetige spucken auf den offensichtlich etwas rutschigen Hallenboden trotz vorhandener Feuchtigkeitsvorlage am Schiedsrichtertisch erneut einen Vergleich mit der Tierwelt hervorruft, kann man prinzipiell noch vernachlässigen. Dass er aber ein besonders großes Exemplar der Körperflüssigkeit zum Seitenwechsel unausgetreten hinterlässt (ein Schelm, wer Böses dabei denkt) und so seinen Gegner erhöhter Rutsch-, Verletzungs- und Ansteckungsgefahr (igitt !!) aussetzt, hat schon einen etwas anrüchigen Touch und stellt eine ganz neue Form der Wettbewerbsbeeinflussung dar. Berücksichtigt man hierbei, dass mit Jugendersatzspieler Marius Hetterich, der nahezu sämtliche Spiele seiner Mannschaftskameraden zählte, dies am Schiedsrichtertisch hautnah mitbekam, muss man deshalb schon leise Zweifel an der Vorbildfunktionsfähigkeit des TTC-Chefs äußern dürfen. Zumal, dies muss noch ergänzend hinzufügt werden, der Herr Grünenwald als auch der Herr Peter Vincenzo Castiglione mehrfach sowohl vor als auch nach einzelnen Spielen verschiedentlich Shakehands verweigerten.

Sportlich, sportlich, Kameraden. Da werden Zeichen gesetzt, dass die zahlreich anwesenden Jugendlichen auch gleich wissen was Sache ist und wie man sich zu verhalten hat. Was juckt da das gut sichtbar in der Halle aufgehängte Plakat mit den Benimmregeln, Papier ist ja bekanntlich geduldig. Und schließlich steht da ja auch nicht drauf, ab oder bis welches Alter diese Regeln Gültigkeit besitzen

Eines verdient jedoch trotzdem besondere Erwähnung: Anerkennung und Respekt den Herren Michael Lang und Stefan Dörr, denen es in wohltuend erquickender Weise gelungen ist, sich nicht in das Verhalten ihrer Mannschaftskameraden einzureihen und einen sportlichen Wettkampf ohne Animositäten zu absolvierten

Insgesamt gesehen also eigentlich nichts wirklich Neues ....
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