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AW: Relegation in Mittelfranken
Hallo,
erst mal danke ich allen die abgestimmt haben. Das Ergebnis der Abstimmung hat mich nicht überrascht, sondern bestätigt den von mir vermuteten Trend.
Hier die Situation nach der heutigen Sportausschussitzung des Bezirks Mittelfranken: Der Sportausschuss ist für die Frage der Relegationseinführung nicht entscheidungsbefugt. Die Entscheidung fällt am 01.12. in einer weiteren Sitzung, an der dann auch die Kreisvorsitzenden teilnehmen.
Die acht Kreisvorsitzenden haben dort jeweils 1-3 Stimmen (je nach Anzahl der Vereine im Kreis). Ingesamt entfallen auf die 8 Kreise 17 Stimmen. Der Bezirk hat darüber hinaus 4 Stimmen. Innerhalb des Bezirks war der Tenor heute Pro Relegation, da auch Tobias Weidner ein Verfechter der Relegation ist. Somit fehlen am 01.12. noch mindestens 7 Stimmen aus den Kreisen.
Allerdings haben wohl in der Vergangenheit fast alle Kreisvorsitzenden (außer Ansbach) gegen die Relegation gestimmt, so dass am 01.12. mit einer Ablehnung zu rechnen ist. Es ist schon seltsam, dass die Kreisvorsitzenden über eine Regelungen die die Bezirksligen betreffen entscheidungsbefugt sind. Aber so ist nun mal die Satzung. Noch seltsamer finde ich, dass offenbar nach dem Motto verfahren wird: Hauptsache nichts ändern und alles so lassen wie es schon immer war. Die Meinung der Spieler (auf die es ja hauptsächlich ankommen sollte) scheint bisher sekundär gewesen zu sein.
Bei einer Ablehnung gäbe es bei einer Sitzung im April 2010 nochmal die Chance die Relegation auf die Tagesordnung für die Saison 2010/11 zu setzen. Diesbezüglich wäre es dann erforderlich, dass die Bezirksligaspieler, die an der Einführung einer Relegation interesseiert sind, ihren jeweiligen Kreisvorsitzenden zu einem "ja" bei der Abstimmung bewegen. Vielleicht könnte man dies ja mit e-Mails, Umfragen, Abstimmungen u.a. erreichen.
Grüße,
Tim
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