|
Die von Günter angesprochene Thematik halte ich durchaus für diskussionswürdig.
Es gibt bereits sehr viele Spielerinnen und Spieler im Jugendalter, die ein Spielniveau erreicht haben, um in der Regionalliga und auch in der 2. Bundesliga spielen zu können.
Da diese noch nicht voll geschäftsfähig sind, müssen sich zwangsläufig die Eltern darum kümmern.
Und da kommt es schon vor, dass diese Laien und völlig ahnungslos sind, was in der Branche üblich ist.
Ohne große moralische und finanzielle Unterstützung der Eltern, wären diese Jugendlichen nie so weit gekommen.
Und wenn dann die Eltern Geld drauf zahlen müssen angesichts nicht gedeckter Kosten für Fahrtkosten, Spesen, Startgelder, Frischkleber und Belägen etc., Übernachtungskosten, Lehrgangs- und Teilnahmegebühren bei Ranglistenturnieren und Meisterschaften an den Verband und die Vereine sagen, du musst froh sein, dass wir deinem Kind überhaupt eine Möglichkeit einräumen, hochklassig zu spielen, dann wäre es bei Vereinswechseln für die "unwissenden" Eltern als Verhandlungspartner schon von Vorteil zu wissen, was in der Branche üblich ist und worauf man Wert legen sollte bei Vertragsverhandlungen.
Zu bedenken ist auch, dass die Kinder in jungen Jahren angesichts des immensen Trainings- und Wettkampfpensums gegenüber der Masse der Gleichaltrigen sehr viel entbehren müssen und deshalb eine Aufbesserung ihres Taschengeldes, um sich auch einmal einen etwas ausgefalleren Wunsch erfüllen zu können, sicherlich von Vorteil wäre.
Über dieses Thema kann man nämlich nirgendwo etwas nachlesen. Deshalb würde ich es schon begrüßen, wenn hier im Forum „alte Hasen“ ihre Erfahrungen kund tun würden.
Geändert von D.G. (08.05.2003 um 17:14 Uhr)
|