Günther hat ja zunächst nicht gefragt, was Spieler verdienen können, sondern scheinbar kritisiert, das Angebote nicht offen auf den Tisch gelegt werden und das man mit Gehältern nicht hausieren geht.
Das ist schon ein Unterschied, oder?!
Abgesehen davon (und so wollte ich meinen ersten Beitrag verstanden wissen) finde ich es im TT ok, das scheinbar die Verhandlungen eher hinter verschlossenen Türen stattfinden und nicht einer (wie zB beim Fußball nicht unüblich) mit einem Angebot von Verein XY zu anderen Vereinen rennt, um mehr Kohle abzugreifen.... Das treibt nämlich generell die Preise eher in die höhe!!!
Zitat:
Original geschrieben von D.G.
Die von Günter angesprochene Thematik halte ich durchaus für diskussionswürdig.
Es gibt bereits sehr viele Spielerinnen und Spieler im Jugendalter, die ein Spielniveau erreicht haben, um in der Regionalliga und auch in der 2. Bundesliga spielen zu können.
Da diese noch nicht voll geschäftsfähig sind, müssen sich zwangsläufig die Eltern darum kümmern.
Und da kommt es schon vor, dass diese Laien und völlig ahnungslos sind, was in der Branche üblich ist.
Ohne große moralische und finanzielle Unterstützung der Eltern, wären diese Jugendlichen nie so weit gekommen.
Und wenn dann die Eltern Geld drauf zahlen müssen angesichts nicht gedeckter Kosten für Fahrtkosten, Spesen, Startgelder, Frischkleber und Belägen etc., Übernachtungskosten, Lehrgangs- und Teilnahmegebühren bei Ranglistenturnieren und Meisterschaften an den Verband und die Vereine sagen, du musst froh sein, dass wir deinem Kind überhaupt eine Möglichkeit einräumen, hochklassig zu spielen, dann wäre es bei Vereinswechseln für die "unwissenden" Eltern als Verhandlungspartner schon von Vorteil zu wissen, was in der Branche üblich ist und worauf man Wert legen sollte bei Vertragsverhandlungen.
Über dieses Thema kann man nämlich nirgendwo etwas nachlesen. Deshalb würde ich es schon begrüßen, wenn hier im Forum „alte Hasen“ ihre Erfahrungen kund tun würden.
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Wer vom *Schnitzelverbot* für Geringverdiener faselt, möchte vor allem eines retten: das Recht, Unsinn zur Freiheitsstatue aufzublasen. Der Verbrenner wird zum Freiheitskämpfer erklärt und das Kotelett zur letzten Bastion der Arbeiterklasse.
Man könnte ja einmal fragen, warum die Geringverdiener immer dann entdeckt werden, wenn es ums Recht auf Lärm, Abgas und Billigfleisch geht * aber selten, wenn es um Lohn oder Miete oder Würde geht.
Allen Widrigkeiten zum Trotz
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