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Alt 26.11.2009, 11:36
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eFCiKay eFCiKay ist offline
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AW: Bilanzwert berechnen, aber wie?

okay, danke für die Antworten.

Hier mal ein Beispiel von den prozentualen Bilanzwerten:



Wie würdet ihr eine solche Konstellation für die nächste Halbserie umstellen?

Geht man genau nach den Regeln der badischen Ausführungsbestimmungen zur WO, so würde zum Beispiel das Ergebnis von Punkt 6, der fast alles im mittleren PK gespielt hat, als Wert im hinteren PK gewertet werden. Somit könnte er von 2.1 und 2.2 verdrängt werden. (bis 20% KANN-Regelung im selben PK) Wie das allerdings überhaupt mit Ersatzspielern gedacht ist, bin ich mir auch nicht ganz sicher. Ich denke aber mal, sie werden wie ein Spieler des hinteren PK behandelt.
Ein weiteres Problem ist bei 1.2: bei Umstellung um ein PK, gilt ab 34 % die MUSS-Regelung. Eigentlich müsste 1.6 mit ihm tauschen, weil er in der Mitte 75% hat. Aber es wird wie gesagt wohl als Resultat des hinteren PK gewertet. sodass 1.2 nicht mit 1.6 tauschen muss/kann. Aber wie sieht es mit dem Tausch von 1.2 mit 2.1 oder 2.2 aus? Die hätten beide 2 mal 33% Differenz. Dürfen die somit das mittlere PK überspringen?

Da wären doch konkrete Bilanzwerte, anhand deren man die Stärke "genau" (sofern das Feintuning der Formeln stimmt) ablesen kann, viel einfacher zu handhaben. Man müsste sich nicht mehr ewig Gedanken machen, wie es nun sinnvoll wäre, sondern die Umstellung könnte sogar von der Maschine "genehmigt" werden. (falls die Mindestspielteilnahme gegeben ist)


Hier noch der Auszug aus der WO des BTTV:
Zitat:
Wettspielordnung DTTB, Ausführungsbestimmungen BTTV:

Anhang B "Umstellung aufgrund der Spielstärke"


1 Spielstärke

Zur Beurteilung der Spielstärke dienen die erzielten Bilanzen als Prozentverhältnisse der gewonnenen zu den Gesamtspielen:

Beispiel:
Ein Spieler erspielt 13 : 5; dann ergibt sich: 13 / (13+5) = 0,722 = 72 %

Für eine Umstellung muss immer eine Spielstärkeänderung ersichtlich sein.


2 Umstellungskriterien

Für eine Umstellung sind folgende Unterschiede in der Spielstärke nötig:

Als Basis für spielklassenübergreifende Umstellungen gilt
Anhang Turnierklasseneinteilung „landesoffene Turniere“.

Sechser- und Vierer-Mannschaften:

Umstellung um ein Paarkreuz:
unter 20 % Nicht
20 % - 33 % KANN
über 33 % Muss

Umstellung innerhalb eines Paarkreuzes:
unter 5 % Nicht
5 % - 20 % KANN
über 20 % Muss


Gewertet werden folgende Ergebnisse:
zur Rückrunde: als Basis dienen die Vorrundenergebnisse
zur Vorrunde: als Basis dienen die Ergebnisse der letzte Halbrunde
(Bei Grenz- und Härtefällen können zur besseren Einstufung auch die Spieljahre vorher berücksichtigt werden (max. 2 Jahre)).
Ergebnisse aus „fremden“ Paarkreuzen sollen bei der Umstellung berücksichtigt werden.

Hat ein Spieler an sehr wenigen Spielen teilgenommen, so ergibt sich auch durch die Gewinnausbeute keine eindeutige Rangfolge. Ersatzspieler werden erst bei 5 Einzelspielen gewertet. Ein Spieler, der während einer Spielrunde an keinem Spiel teilgenommen hat, wird in der Regel um ein Paarkreuz in der Spielstärke herabgestuft.
Auch bei sehr sorgfältiger Berechnung ist es nötig, dass die genehmigende Stelle das Fingerspitzen gefühl für immer auftretende Grenz- und Härtefälle sinnvoll einsetzt.
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