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Alt 08.05.2003, 21:06
Bernd Beringer Bernd Beringer ist gerade online
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Den letzten Beitrag von ausmzoo halte ich für realistisch, selbst wenn's bei diesen Beträgen noch Ausreißer geben sollte. Aber was hilft Euch Eltern D.G., Günter und Co denn solch eine Auskunft? Die hilft doch nur dem Finanzamt.

D.G.: Ich halte es für sinnvoll, dass ein sehr junger Spieler/Spielerin einen gewissen Aufwand ersetzt bekommt, besonders dann, wenn er keinen Ausrüstervertrag haben sollte oder lange Fahrten zu den Spielen in Kauf nehmen muss. Auch Essen und Getränke nach einem Punktspiel sollten ersetzt werden.

"Verdienen" kann man im Alter von 14, 15, 16 Jahren noch nichts, man darf es übrigens auch nicht (siehe oben). Die zwei wichtigsten Gegenleistungen eines Vereins sind für mich: Unterstützung bei der Ausbildung/Suche nach einem vernünftigen Beruf/ggf. Ausbildungsplatz, wenn's geht, mit den starken Vereinskameraden zu trainieren und die Möglichkeit, in einer hohen Liga gegen starke Erwachsene Wettkampfpraxis zu sammeln. Letzteres kommt dem Verein, wenn überhaupt, erst später zugute.

Ich würde für meinen Sohn/meine Tochter erstmal die immateriellen Werte in den Vordergrund stellen: "Kümmert" sich der Verein um mein Kind, liegt ihm neben der sportlichen Entwicklung auch etwas an seiner Persönlichkeitsentwicklung, kann er bei einer Ausbildung/beruflichen Entwicklung behilflich sein? Denn dass eine(r) später mal sein gesamte Existenz auf dem Tischtennissport aufbauen kann, das ist höchst selten. Deshalb Vorsicht vor dem zu frühzeitigen Profitum im Tischtennis - das geht nur in Ausnahmefällen (Rosskopf, Fetzner, Struse, Boll) gut.
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