Einzelnen Beitrag anzeigen
  #17  
Alt 09.05.2003, 08:24
Lefty
unregistriert
 
Beiträge: n/a
Hallo, Sven,

jetzt habe ich Dein Anliegen verstanden. Du hast sicherlich recht, dass die Form der Kritik in der Öffentlichkeit, speziell die im sogenannten offenen Brief des Kreisvorstandes Odenwald, nicht angemessen war. Dies gipfelte ja auch in einer Entschuldigung von Horst Bitsch, was man ja auf der Homepage des HTTV nachlesen kann.

Unkommentiert möchte ich hier einen Artikel das Darmstädter Echos ins Forum stellen, der auch im Internet unter

http://www.echo-online.de/suedhessen...php3?id=192382

nachgelesen werden kann. Der Artikel ist heute erschienen und beschäftigt sich mit der Absage der Trainerfortbildung im Kreis Odenwald.


------------------------------------------------------------------------------------

Einwurf

Strafaktion

Die Tischtennis-Vereine im Odenwaldkreis sind ihrem Vorstand nicht in den Rücken gefallen. Dafür wurden sie nun von der Präsidentin des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV), Anke Schreiber, abgestraft. Damit schüttete sie wieder Öl in eine Feuerstelle, die mittlerweile nur noch ein bisschen Glut enthielt, nachdem sich der Odenwälder Kreiswart Horst Bitsch bei der Beiratssitzung im März mit seinen Rücktrittsforderungen eine blutige Nase geholt hatte, was in einer Entschuldigung gipfelte.
Es zeugt schon von einem merkwürdigen Demokratieverständnis von zumindest Teilen des HTTV-Vorstands, wenn man mit einer Briefaktion hinten herum dem von den Vereinen bestimmten Odenwälder Kreiswart die Basis unter den Füßen wegzuziehen versucht, auch wenn dieser nur kommissarisch im Amt ist. Offenbar hat man beim Verband allen Ernstes geglaubt, dass sich einige Odenwälder Clubs in der Frage Rücktrittsforderung an Anke Schreiber, Dieter Schreiber und Michael Zwipp gegen Bitsch stellen. Dann hätte der Kreiswart nur noch sein Amt zur Verfügung stellen können. Und genau dies war beabsichtigt.

Dummerweise erwies sich die Briefaktion als Rohrkrepierer. Die offenbar nur begrenzt einsichtige HTTV-Präsidentin holt nun den großen Knüppel heraus und sagt den einzigen Lehrgang in diesem Jahr im Odenwaldkreis ab, für die nicht nur „Tischtennisfreunde“ aus dem Odenwald gemeldet hatten. Und ist auch noch so ungeschickt, dies mit ausbleibenden Antwortschreiben zu begründen.

Schickt Horst Bitsch in die Wüste und alles wird wieder gut; dieses Signal soll mit der Lehrgangsabsage gesetzt werden.

Am 24. Mai stellt sich das Triumvirat beim Verbandstag in Pohlheim zur Wiederwahl. Die Strafaktion gegen den Odenwaldkreis wird neben einigen anderen Vorwürfen gegen das Präsidium mit Sicherheit thematisiert werden. Nicht ausgeschlossen, dass sich dann jemand in der Wüste wiederfindet, der jetzt noch nicht damit rechnet.

Lutz Heider
9.5.2003


------------------------------------------------------------------------------------

Ganz allgemein kann man wohl feststellen, dass die Fronten zwischen HTTV-Präsidium und dem Kreisvorstand Odenwald mit Horst Bitsch an der Spitze als "verhärtet" betrachtet werden können.
Gleiches sollte man auch in der Sache "HTTV gegen Buckolt (Beisitzer im Verbandsrechtsausschuss)" annehmen, sonst würden sich die beiden Parteien nicht vor einem ordentlichen Gericht treffen, um hier ihren Zwist klären zu lassen.

Und so ergibt ein Wort das nächste und ein Schreiben das nächste und die an Skandalen sehr interessierte Presse wird zu bleibender Aufmerksamkeit veranlaßt, was in einigen Zeitungsartikeln gipfelt.
Ich bin gespannt, wann sich auch das amtliche Organ des DTTB, "dts - deutscher tischtennis sport", das ja immerhin bundesweit verbreitet wird, mit den "Hessischen Vorgängen" beschäftigt. Immerhin hat der DTTB ja seinen Sitz in Frankfurt.
Mit Zitat antworten