Wir gehen von 2 Belägen mit gleichen Obergummi aus (z.B. Mark V GPS = 38° vs. Mark V = 48°), wobei das gar nicht mal so entscheidend ist, sofern sich diese nicht gravierend unterscheiden. Das Holz ist natürlich auch identisch. Der Schwamm übernimmt also die entscheidende Rolle, um die Frage zu beantworten.
Ein Schwamm zeichnet sich durch 2 Eigenschaften aus:
1. Härte
Mit steigender Schwammhärte steigt die Energie die notwenig ist um den Schwamm zu verformen und erhöht sich die Geschwindigkeit mit der sich der Schwamm wieder zusammen zieht (-> Tempo/Beschleunigung).
2. Elastizität
Mit zunehmender Elastizität steigt der Verformungsgrad (-> Beschleunigungsweg), die Kontaktfläche und die Verformung und das zusammenziehen des Schwamm wird beschleunigt. (-> Beschleunigung), da es den Schwamm einfacher fällt sich zu verformen.
Durch das Frischkleben wurde die Elastizität des Schwammes erhöht.
Wir stellen also bis hier fest, das für harte Beläge die bessere Beschleunigung spricht und für die weichen und damit natürlich auch elastischeren Beläge der längere Beschleunigungsweg und die größere Kontaktflache für bessere Reibungsübertragung.
Den längeren Beschleunigungsweg können weiche Beläge jedoch nicht immer voll ausnutzen, da der Ball das Holz (Widerstand) berührt bevor die maximale Elastizität des Belages überhaupt erreicht wird. Insofern können wir davon ausgehen, dass sich ein harter Belag, bei genügend Input, sich „fast“ genauso weit verformt wie ein weicher und dadurch der Beschleunigungsweg und die Kontaktfläche „sehr“ ähnlich sind. Hieraus ergibt sich das die Beschleunigung, die durch die Härte der Beläge entsteht, von primärer Bedeutung ist:
Der Spieler streift den Ball mit, für ihn, maximaler Geschwindigkeit, so das sich der Ball bis zum Holz durchschlägt. Der Schwamm verformt sich in diesen Fall bei beiden Belägen etwa gleich weit, jedoch kann dehnt sich der weichere Schwamm langsamer wieder aus und erzeugt dadurch weniger Tempo und Rotation.
Eventuell dehnt sich der weichere Schwamm sogar langsamer wieder aus, als der Ball durch den Aufprall auf dem Holz wieder weggeschleudert wird. In diesen Fall wirkt der Belag dämpfend, weil der Ball die volle Beschleunigung durch das Holz nicht nutzen kann, da er noch im Belag eingegraben ist und sich nicht im gleichen Tempo von Belag lösen kann und festgehalten wird. Ähnlich wie der Ball durch ein stark klebriges Obergummis abgebremst wird (Du kooommst hier net raus

, würd Kaya Yanar wohl sagen). Dieses erzeugt dieses typisch schwammige/indirekte Gefühl/, welches zu FK-Zeiten noch so richtig extrem zu spüren gewesen ist.
Jeder körperlich uneingeschränkte und nicht klein kindliche Spieler, ist in der Lage einen harten Belag bis zu seiner Grenze zu verformen. Klar je besser die Technik und je besser die Fitness desto geringer ist der benötigte zeitliche Aufwand und desto höher die Wahrscheinlich dies auch Wettkampf einzusetzen, aber im beim regelmäßigen Einspielen geht das auf jeden Fall.
So im anbetracht das ich nur drei Stunden geschlafen habe und bestimmt grad nicht mehr allzu viel merke, ist das hier bestimmt gar nicht so schlecht geraten. Mal schauen, ob ich das morgen auch noch denke, wenn ich noch mal ein Blick über meinen Text werfe

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