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@Ricardo:
Hatte ich es nicht schon geschrieben? Einige Wissenschaftler behaupten, dass die sexuelle Orientierung des Kindes mehr oder weniger schon während der Schwangerschaft getroffen wird.
Das liegt an Hormonen. Zunächst einmal ist jeder Embryo (man möge mir im folgenden verzeihen, wenn ich Begriffe etwas durcheinander werfe - ich bin Historiker, kein Biologe) weiblich, daher haben auch Männer Brustwarzen. Erst eine Hormonausschüttung männlicher Hormone sorgt dafür, dass sich die männlichen Geschlechtsmerkmale herausbilden. Diese Hormone werden auch im Gehirn aktiv. (Bei Frauen natürlich weibliche Hormone). Natürlich werden die beiden Hormone auch durchmischt - jeder Junge hat auch weibliche Hormone und umgekehrt.
Bei diesen Hormonverteilungen kann es dazu kommen, dass der Körper zwar genug männliche Hormone bekommt, das Gehirn jedoch an männlichen "unterversorgt" ist und mehr weibliche Hormone abbekommt. Diese Kinder müssen nicht, aber sie haben die Tendenz später homosexuelle Neigungen zu entwickeln. (Bei Frauen natürlich wieder andersherum).
Durch solche Hormonstörungen entstehen auch natürliche Transsexuelle, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dazu äußerst gering.
Soweit die Wiedergabe meiner Laien-Kenntnisse, die sich aber auch nur auf eine Theorie der Wissenschaftler stützt. Ob sie tatsächlich wahr ist, vermag ich nicht zu sagen. Bei Bedarf, kann ich noch mal nachschauen und das ganze etwas deutlicher formulieren (ich bin halt nicht so schlau und kein guter Rhethoriker).
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