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Alt 14.05.2003, 01:33
fuxx2000 fuxx2000 ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Lord of Chaos

c) Kommunikation mit der Basis:
Die Kommunikation mit der Basis wird ernstgenommen von diesem Präsidium. Leider nur als Einwege-Kommunikation ("wir teilen Euch was mit, aber was Ihr dazu meint interessiert uns leider nicht"). Wenn ich das als Außenstehender richtig verstanden habe, ist doch zum Beispiel der Kreisvorstand Odenwald deshalb mit in der Form überzogener Kritik an die Öffentlichkeit getreten, weil auf "normale" Anfragen und Kritikäußerungen keine ernsthafte Reaktion erfolgt ist. Gab es zur Kritik an der Sache (die Hr. Bitsch ja denke ich aufrecht erhalten hat) inzwischen eine Reaktion von "da oben" ??? Ich vermute mal nicht, oder ?

Will denn die Basis überhaupt eine starke Kommunikation? Das stelle ich sehr stark in Frage. Sicherlich würden die meisten die hier das Präsidium kritisieren (was ich ok finde) und beschimpfen (was ich überhaupt nicht ok finde) gerne bei jedem Cent dreimal gefragt werden, um das etwas überspitzt auszudrücken, aber ich glaube die Mehrheit der Vereine interessiert recht wenig was "die da Oben" überhaupt machen. Es wird ab und zu mal bei einem Bier auf "den HTTV" und "den DTTB" geschimpft, aber kaum jemand hat Lust, sich auch noch mit "denen" auseinanderzusetzen. Bestes Beispiel: ALLE Vereine des Odenwaldkreises wurden angeschrieben und um eine Stellungnahme zur "Bitsch-Akte" gebeten. KEIN Verein hat sich zurückgemeldet. Ich bin selbst in einem recht großen Verein tätig, aber selbst dort besteht von der Vorstandsseite einfach kein Interesse an solchen Dingen. Einmal im Jahr wird ein wenig über die Verbandsabgaben gemosert und gelegentlich mal über ne Strafe. Das wird dann bezahlt und fertig. Und wenn die Gebühren nächstes Jahr halbiert würden, würde auch kein Lobeslied auf den HTTV gesungen. "Das wurde ja aber auch Zeit!" würde man sagen und zwei Jahr später wieder über die Abgaben meckern.

Aber nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem einige Dinge etwas aus dem Ruder gelaufen sind. Ich will hier nicht noch einmal den ganzen Fall von vorne aufrollen, auch wenn hier viele Dinge noch nie erwähnt wurden. Es dreht sich hier ja grundsätzlich um zwei Dinge:

Neuses-Geschichte:
Ich kenne den Fall zur Genüge, da ich persönliche Kontakte zu beiden Seiten habe und hatte Verständnis für den Verein, auch ich fand es persönlich ungerecht. Aber wir haben nun mal eine Satzung und nach der wurde eine Strafe ausgesprochen. Und das Präsidium ist verpflichtet nach der Satzung zu handeln. Das es auch von Seiten des Präsidiums Einsicht gab, zeigt die Einigung die mit Neuses getroffen wurde. Meine logische Konsequenz wäre gewesen: Jemand muss entsprechende Änderungsanträge in den richtigen Gremien stellen. Das diese Anträge durchgekommen wären, war meines Erachtens nach sicher. Ich erinnere nur mal an die Vorwürfe eines JugendSpielers, der nach einem Vereinswechsel die Jugendfreigabe verlor und ein halbes Jahr nicht spielen konnte. Die Satzung war so und es wurde so entschieden, auch wenn es für den betroffenen Spieler hart war. Kurze Zeit später wurde beschlossen, dass die Jugendfreigabe auch bei einem Vereinswechsel erhalten bleibt. Solche Beispiele gibt es mehrfach. Leider wurde aber der Weg über ein öffentliches Gericht gewählt. Auch hier KANN man geteilter Meinung sein, ob solche Angelegenheiten vor einem Sportgericht nicht besser aufgehoben sind!?! Aber es kam wie es ist und jede Partei nutzte ihr Möglichkeiten, die ihr der Rechtsstaat einräumt. Daran kann ich jetzt nichts verwerfliches sehen. Auch wenn ich mir einige Dinge nicht erklären kann (z.B.: Wie konnte eine einstweilige Verfügung ohne Anhörung der beiden Parteien erlassen werden, obwohl die Rechtsvertretung des HTTV einen Schutzbrief beim Gericht hinterlegte und wie konnte Oliver Buckholt dieses Schreiben einsehen nehmen??) so bin ich mir doch in einem sicher: dieses Verfahren wird ein Ende und ein rechtskräftiges Urteil haben. Beide Seiten werden dies akzeptieren müssen. Und im Falle einer juristischen Niederlage glaube ich nicht, dass der Vorstand des HTTV tausende Emails verschickt und gegen Herrn Buckholt wettert.


HTTV Aktuell:
Natürlich kann man geteilter Meinung sein, ob man ein solches Heft braucht oder nicht. Fakt ist aber: Es gab so etwas schon öfter: In Form eines Sonderplopps. Die Ausgaben wurden gegenübergestellt und das Heft hat im Vergleich zum letzten Sonderplopp ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis. Ob nun ein solches Heft erstellt wird oder nicht liegt doch im Ermassen des HTTV Vorstandes. Die Größenordnung auf unseren Verein übertragen liegt wohl in dem Kauf von einem Sack Bällen. Dafür führen WIR keine Mitgliederbefragung durch. Allerdings darf ich wohl verlangen, dass wir die Bälle zum Besten Preis/Leistungsverhältnis einkaufen.

Ich bin zwar kein Experte für die restlichen Deutschen Landesverbände, doch einiges kriege ich doch mit. Es gibt Verbände bei denen würden uns hier in Hessen die Ohren schlackern, was man so zu hören bekommt ist manchmal kaum zu glauben. Und finanziell muss man sich nur mal die Gebührenordnungen der vergangen Jahre anschauen und deren Entwicklung im HTTV und anderen Landesverbänden. Ich kann versichern: Niemand wird sich beschweren. Wir sind nicht die Deppen der Nation.

Fazit: Kritik am Verband kann man immer vorbringen, jedoch muss man immer auf den guten Stil achten:
Anke Schreiber mit Adolf Hitler zu vergleichen ist kein guter Stil!
Michael Zwipp Propanda und Lügen vorzuwerfen ist auch kein guter Stil!
Und an die Adresse von Ehrenamtlichen zu richten : Weg mit Euch! und danach drei Totenköpfe zu platzieren ist nicht nur kein guter Stil, sondern macht mir auch Angst.
Und das sind nur drei Beispiele für eine Unmasse solcher Anschuldigungen.

Leute, "die da oben" sind weder Verbrecher, noch Massenmörder noch sitzen sie auf ihrem Präsidententhron und denken sich "Wie könnte ich denen da unten mal wieder eins auswischen?" Stellt euch vor, es sind tatsächlich auch Menschen, die für unseren Sport etwas rausholen wollen. Wenn ihr schon im Weg nicht immer übereinstimmt, glaubt ihr nicht dass man das gleiche Ziel verfolgt?

Überlegt mal, ob man in solchen Positionen nicht auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die sie persönlich vielleicht nicht so sehen, aber doch durch Regeln und Satzungen gebunden sind. Der HTTV ist nun mal kein kleiner Verein, der halt doch noch mal schnell einen sechsten Mann auf den Bogen schreibt, obwohl er gar nicht zum Spiel kommt. Mir ist es lieber so, als wie in unserer netten Politikerlandschaft.

Schaltet mal einen Gang runter und versucht mal die Medallie von zwei Seiten zu betrachten, ich bin mir sicher dann bewegt ihr wirklich mehr für unseren Sport.

Und wenn Euch mal was Positives auffällt, sagts auch mal. Sicher hören "die da Oben" auch gerne mal ein Lob von "denen da Unten"....

Gute Nacht
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