Wobei ich da eines zu bedenken gebe:
Unabhängig von den Inhalten über die gesprochen wurde wären die Bretter vor meinem Kopf wahrscheinlich auch eher angedübelt, wenn mich einer ÖFFENTLICH als Lügner und Betrüger bezeichnet.
Zitat:
Original geschrieben von Lefty
@Klugscheisser,
Die Sache mit dem Dichter-und-Denker-Volk stimmt ja leider schon lange lange nicht mehr. Beweis: Ergebnisse der Pisa- und anderer Studien. Da sieht es z.Z. eher zappenduster aus in diesem unserem Lande.
Ich möchte mit diesem Einwurf aber nicht vom eigentlichen Thema ablenken, denn es ist zu ernst, um Scherze darüber zu machen.
Aus meiner Sicht bleibt festzustellen, dass das Präsidium früh etwas zur Deeskalation hätte beitragen können, es aber nicht getan hat. Warum auch immer.
Immerhin gab es ja von Anfang an konstrutive Vorschläge zur Sache von z.B. Buckolt und meines Wissens signalisierte auch die "Odenwald-Fraktion" zu einem frühen Stadium der Auseinandersetztung Gesprächsbereitschaft, um gemeinsam bestimmte Dinge einvernehmlich zu klären. Nachdem dann der Anschein erweckt wurde, mit seinen Vorschlägen und Angeboten nicht ernst genommen zu werden, nahm verständlicher Weise die Verärgerung zu. Es folgten die nächsten Aktionen, z.B. die offenen Briefe, um sie Gehör zu verschaffen und endlich ernst genommen zu werden. Man stiess damit nicht nur auf verschlossene Ohren, sondern es wurde zudem auch noch versucht, die Initiatoren der offenen Briefe durch eine unrechtmäßige Amtsenthebung oder die Absage der Trainerfortbildung abzustrafen.
Nachdem das nachvollziehbarerweise nicht gut bei den betroffenen ankam, eine Tür nach der anderen zugeschlagen und einen Brücke nach der anderen abgerissen worden war, kam der Point-of-no-return für alle Beteiligten. Inzwischen sind die Fronten dermaßen verhärtet, dass offenbar nur noch mit richterlicher Gewalt die Bretter vor den Köpfen entfernt werden können. In dem Stadium der Auseinandersetzung sind wir nun.
Ich bin mal gespannt, wann mal wieder etwas Konstruktives aus den Lagern zu hören oder zu lesen sein wird.
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Wer vom *Schnitzelverbot* für Geringverdiener faselt, möchte vor allem eines retten: das Recht, Unsinn zur Freiheitsstatue aufzublasen. Der Verbrenner wird zum Freiheitskämpfer erklärt und das Kotelett zur letzten Bastion der Arbeiterklasse.
Man könnte ja einmal fragen, warum die Geringverdiener immer dann entdeckt werden, wenn es ums Recht auf Lärm, Abgas und Billigfleisch geht * aber selten, wenn es um Lohn oder Miete oder Würde geht.
Allen Widrigkeiten zum Trotz
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