Es hilft sehr, an IRGENDWAS oder IRGENDWEN zu glauben. Gerade auch dann, wenn man eine Grenzerfahrung gemacht hat. Zumindest sorgen die recht häufig dafür, dass man beginnt, über viele Dinge vollkommen anders zu denken.
Ich gehörte auch zu denen, die sich und Anderen gesagt haben: "Was soll das alles immer? Was soll das Gequatsche über "ihn"? Bis ich eine Grenzerfahrung machen musste. Seit dem denke bzw. GLAUBE ich über Vieles anders. Vor allen Dingen über das Leben als solches.
Ich glaube immer noch nicht an "ihn". Aber ich glaube an etwas, was die Seele befreit. Wer oder was das ist, ist mir ganz schön egal. Ich hab' da aber solch einen Verdacht, was es sein könnte. Etwas, von dem ich als 18Jähriger auch NULL AHNUNG hatte. Wie sollte ich auch? Dieses Etwas lässt sich nicht erzwingen. Es lässt sich nicht kaufen, nicht eintauschen, nicht erhoffen und nicht herbeisehnen. Es ist einfach da. WENN es denn da ist. Und manchmal ist es nicht da, obwohl doch eigentlich alles dafür sprechen würde. Aber es ist einfach nicht da. Denn das ist ja das Außergewöhnliche an "ihr".
Wenn man sie aber einmal erlebt hat, glaubt man an sie. Für immer! Ich vermute mal, die meisten von Euch wissen, "was" ich meine.
Ich gebe aber zu, dass es MIR echt egal ist, ob es da noch einen Gott gibt, der für sie verantwortlich ist. Wer an einen Gott glaubt, soll das gern' tun. Warum auch nicht? Wer das nicht tut, wird es vielleicht irgendwann tun oder eben nicht. Bekehren kann man hinsichtlich des Glaubens an Gott nicht. So denke ich darüber. Das wäre in meinen Augen kein richtiger Ansatz. "Er" ist doch aber auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, wie WIR uns verhalten. Gerade eben auch dann, wenn man unterschiedlich "glaubt". Oder etwas erzwingen möchte, was nicht erzwungen werden kann...
Amen...
Nein, es muss sich Niemand Sorgen machen...
