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Alt 11.01.2010, 03:41
Plänkschda Gängschda Plänkschda Gängschda ist offline
Intelligenz an der Platte
Foren-Stammgast 2000
 
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Plänkschda Gängschda hat keinen guten Ruf und sollte sich dringend bessern (Renommeepunkte mindestens -60)
AW: Bezirksklasse Mitte 2009/10 - Die ultimativ stärkste Bezirksklasse aller Zeiten

...und weiter geht’s mit Ketsch 3:

Für mich die Überraschungsmannschaft schlechthin. Vor der Runde habe ich das Team, soweit ich mich erinnere, als Abstiegskandidat eingestuft. Spätestens jedoch nach dem Sieg in Hockenheim und gegen die „Plänkschda Gängschda“ staunte ich Bauklötze. Junge Talente, bis dato No-Names, fegten einige gestandene TT-Größen weg, da blieb mir die Spucke weg. Auch Oldie Kusterer zeigte sich von seiner besten Seite und sorgte vorne drin für einige Überraschungen. Ob die Umstellung zur Rückrunde Vorteile bringt, wage ich zu bezweifeln. Der Sprung ins vordere Paarkreuz ist für den talentierten Siegmund eine große Herausforderung, nur hier tummeln sich ausschließlich Haifische. Siegmund ist zwar kein Gubi, aber das vordere Paarkreuz ist alles andere als ein friedliches Aquarium. Hier spielt schließlich die Creme-de-la-Creme der ultimativ-Ihr wisst-schon-was... Für den zweiten Ketscher Shootingstar Faulhaber wird das Aufrücken ins mittlere Paarkreuz kein Zuckerschlecken. Die tolle 9:3-Bilanz ist Geschichte, in der Mitte wird es für ihn nicht einfach werden, zu spielen. Der dritte Jungspund, dem Berger soin Kläna, verlor bei seinen vier Einsätze als Schnupperspieler kein Spiel. Phänomenal, sogar gegen den Mayers-Bernie, dessen Tellerschnitt mitunter dreimal auf der gegnerischen Seite uffdoppst bevor er ins Netz eiert, gewann er und gegen Hockenheims Supertalent 2009, dem Wolff soin Schlaggel, siegte er im Prestige-Duell Pampers gegen Drei-Haare-auf-der-Brust. Ob Hemmerich sich in der Mitte fängt, steht in den Sternen. Die Bilanz von Siegmund ist für ihn unerreichbar und er wird das Lehrgeld, das Siegmund vorne drin zahlen muss/wird, nicht durch seine Leistung kompensieren können. Dies gelingt sehr wahrscheinlich Ebert hinne drin. In der Mitte ausgeglichen und jetzt unnä noi g’stellt, da erwarte ich einen stark positive Bilanz, womit im Gegensatz zum Tausch Siegmund/Hemmerich kein Nachteil beim Wechsel Faulhaber/Ebert für das Team entsteht. Cischinsky wird, wenn er denn spielt, seine bisher gezeigte Leistung wiederum abrufen können.
Mein Fazit zur Ketscher Umstellung lautet: Keinesfalls eine Verbesserung, vielmehr eine Schwächung der Mannschaft. Nichtsdestotrotz ist die Marschrichtung „Jugend vor!“ der richtige Weg. Die höheren Paarkreuze fordern und fördern die Talente. Den dritten Tabellenplatz werden die Ketscher nicht halten können. Zum einen ist die Schwächung durch die Umstellung verantwortlich, aber das entscheidende Kriterium ist die Tatsache, dass der Überraschungseffekt der Überraschungsmannschaft Ketsch Schnee von gestern ist. Die Gegner sind auf der Hut und sinnen auf gnadenlose Rache. Die „Hoggema Sauerkraut“ und die „Plänkschda Gängschda“ werden die „Ketscher Hewwel“ dieses Mal nicht unterschätzen und die blamable Schmach der Vorrunde auswetzen und für alle Zeiten vergessen lassen.

Nadim, flieg’ korz häm unn mach’ Platz uff da Pinwond! „Doi Driddi kriegt von Hoggenä und Plonkschd so richtig uff dä Sagg!“

...Fortsetzung folgt...

...mit der Mannschaft aus Hockenheim...
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Wenn alle dafür sind, bin ich gerne dagegen! Ist doch klar!
(Schwätzinger Zeitgeistlästermaul)
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