Zitat:
Zitat von Christian Peil
Hallo zusammen,
zum Thema Schneetreiben kann ich folgendes zu unserer Situation sagen:
Es war gestern KEINESFALLS möglich aus Walbeck wegzukommen, da sämtliche Straßen, sowie sämtliche Hauptstraßen nicht befahrbar waren. Wer schonmal in Walbeck gespielt hat weiß, dass es von der Autobahn bis zur Halle unter normalen Bedingungen gute 15 Minuten dauert.
Da NICHTS gestreut war, war es dem großteil der Mannschaft nicht möglich dort wegzukommen.
Wir haben alles versucht, wollten extrem früh (15 Uhr losfahren), allerdings ging dort bereits gar nichts mehr.
Da auch die Neusser am Telefon bestätigen, dass die Straßenverhältnisse dort alles andere als gut seien wollten wir das Risiko nicht eingehen irgendwo im Graben zu landen und haben uns entschieden nicht zu spielen.
Es handelt sich ja immernoch um Amateursport.
Leider hat Walbeck auch keinen Bahnhof und der nächste Bahnhof ist dann doch schon einige Kilometer weit entfernt. Dort müsste man dann ebenfalls mit dem Auto hinfahren. Doch wie soll man nachts zurückkommen? Da Walbeck nicht wirklich ein Ballungsgebiet ist, gibt es dort nachts keine Züge mehr. Ist es sinnvoll sich dann ein Hotel zu nehmen um dann am nächsten Tag bei zugegeben besseren Bedingungen zurückzureisen?
Ein 9:0 sollte man also überdenken und sollte von Fall zu Fall entscheiden. Wer von Ort A zu Ort B, wo es nur über die Autobahn geht nicht anreist ist natürlich selber Schuld.
Ich bin gespannt wie die Entscheidung aussehen wird.
Viele Grüße
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Also, mir haben diese Zeilen zu denken gegeben.
Willst Du uns allen Ernstes sagen, dass man aus Walbeck nicht weggekommen wäre?
Der Kreis Kleve liegt doch in keiner anderen Klimazone als der Kreis Viersen oder Städte Duisburg oder Krefeld?
Ich kann mir diese Aussage nur so erklären, dass Ihr schneebedeckte Straßen per se für unbefahrbar haltet. Nun denn, da gibt es relativ viele, die das nicht so sehen.
Trotzdem illustriert es den Konflikt. Ist es Sache des Tischtennis-Sports, den Leuten zu erklären, welche subjektiven (und objektiven) Risiken sie eingehen sollen? Wenn einer sich beim Autofahren nicht sicher fühlt?
Nochmal, mir gibt das zu denken, denn es ist die Wurzel des hier diskutierten Problems. Alle, die losgefahren sind, sind gut angekommen und konnten spielen. Die meisten haben noch nicht einmal viel Zeit verloren.
Aber man muss auch versuchen, für diejenigen Verständnis aufzubringen, die das nicht wollten. Weil sie das Risiko anders einschätzen. Wobei ich mir (mit anderen Diskutanten hier im Forum) sicher bin, dass bei manchem die Tatsache nachgeholfen hat, dass die Mannschaft hätte ersatzgeschwächt antreten müssen. Aber bei anderen nicht.
Mein persönlicher Vorschlag. Wer am Samstagmittag nicht losgefahren ist, der möge die Chance einer Neuansetzung erhalten.
Die Frechheit, am Donnerstag schon abzusagen, hätte ich mir allerdings nicht bieten lassen. Weder als Verband, noch als Gegner. (Allenfalls im Einvernehmen - denn das hat auch wieder Vorteile für die Planungssicherheit auf beiden Seiten.)
Fazit - vielschichtiges Problem. Ich beneide nicht die, die entscheiden müssen.
ciao!