Zitat:
Zitat von Bernie Bär
Die Staffelleitung des Bezirkes Düsseldorf hat sich am um ca. 16.00 Uhr nach 4Stunden Dauertelefonaten auf zwei Leitungen entschlossen, in einem Rundschreiben bekannt zu geben, wie sich Mannschaften verhalten sollen, die eine Fahrt nicht riskieren wollen.
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Ich habe gegen dieses Vorgehen (im Bezirk Arnsberg ist ebenso verfahren worden) keine Einwände. Jeder Verein konnte nun entscheiden, ob er am Spieltag anreist oder das Spiel verlegt wird.
Ähnlich klare Aussagen des WTTV hätte ich begrüßt. Außer dem sehr schwammigen Papier "Witterungsbedingte Spielabsagen" keinerlei Information. Um ca. 14.00 Uhr rief mich (ich bin Sportwart des Kreises Siegen) der Abteilungsleiter des TV Attendorn an und erkundigte sich, ob irgendetwas über Spielabsagen bekannt sei und ob die 1. Mannschaft nach Hagen anreisen müsse (VL3). Ich habe angesichts der in unserer Gegend vollkommen unproblematischen Verkehrsverhältnisse geantwortet, dass sie nach meiner Meinung selbstverständlich antreten müsste, da andernfalls das Spiel sicher kampflos gewertet würde.
Die Mannschaft ist daraufhin mit zwei Ersatzspielern nach Hagen gefahren und hat 9:6 verloren. Ich muss nun Vorwürfe hinnehmen, dass ich sie dazu gedrängt habe, anzutreten; nach einer Neuansetzung hätte sie komplett zumindest nicht verloren
Ich halte es für unumgänglich, dass in Zukunft bei ähnlichen Wetterlagen klare Anweisungen erfolgen. Etwa eine komplette Absage des Spieltags oder es den Mannschaften freizustellen, ob sie antreten bzw. andernfalls das Spiel neu angesetzt wird. Wenn beides im Vorfeld (wie auf Verbandsebene) nicht geschehen ist, sollte bei jedem ausgefallenen Spiel ein Nachweis über die im Einzelfall vorliegenden Gründe verlangt werden.
Gruss Hdd