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Alt 16.01.2010, 02:05
Plänkschda Gängschda Plänkschda Gängschda ist offline
Intelligenz an der Platte
Foren-Stammgast 2000
 
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Plänkschda Gängschda hat keinen guten Ruf und sollte sich dringend bessern (Renommeepunkte mindestens -60)
AW: Bezirksklasse Mitte 2009/10 - Die ultimativ stärkste Bezirksklasse aller Zeiten

Komme gerade vom Reilinger Griesch - Die Reilinger und die Plänkschda ließen gemeinsam das Spiel gemütlich und amüsant ausklingen. Nach 23.00 Uhr konnte man noch die gesamte Speisekarte hoch und runter bestellen.

Irgendwie hat der Akropolis-Teller besonders gut gemundet.

TTC Reilingen 2 – TSG Eintracht Plankstadt = 7:9

Die Schlagzeile:

Knapp - aber verdient! Weißbrodt bester Reilinger Spieler - Lang lebe die Kardoffel-Liga!

Die Fakten:

Reilingen: Kief, Ulrich, Bechtel, Prim, Braun, Weißbrodt
Plankstadt: Weick, Kolb, Twardzik, Beschorner, Rohr, Gaa

Prim/Braun - Twardzik/Beschorner = 1:3 = 0:1
Kief/Ulrich - Weick/Kolb = 0:3 = 0:2
Bechtel/Weißbrodt - Rohr/Gaa = 1:3 = 0:3

Kief - Kolb = 3:0 = 1:3
Weick - Ulrich = 3:1 = 2:3

Bechtel - Beschorner = 0:3 = 2:4
Prim - Twardzik = 0:3 = 2:5

Braun - Gaa = 3:1 = 3:5
Weißbrodt - Rohr = 3:0 = 4:5

Kief - Weick = 1:3 = 4:6
Ulrich - Kolb = 0:3 = 4:7

Bechtel - Twardzik = 3:2 (12:10 im Fünften) = 5:7
Prim - Beschorner = 3:1 = 6:7

Braun - Rohr = 3:0 = 6:8
Weißbrodt - Gaa = 3:2 = 7:8

Prim/Braun - Weick/Kolb = 1:3 = 7:9

Der Spielbericht:

Vier gewonnene Doppel, da beißt die Maus keinen Faden ab, das ist die halbe Miete, zumal noch alle Doppel ohne Probleme gewonnen wurden. Phänomenal war der Sieg von Twardzik/Beschorner gegen das zweitbeste Doppel der Vorrunde Prim/Braun.

Wer jedoch dachte, dass der Schock bei den Reilingern nach dem 0:3-Rückstand tief saß, wurde eines besseren belehrt. Keinen Respekt vor großen Namen zeigten Kief gegen Kolb und Ulrich gegen Weick. Während man mit Kiefs Sieg rechnen konnte, brachte die Niederlage von Weick die Experten leicht ins Grübeln. Sollte diesem Ulrich, der wird in seinem hohem Alter von Mal zu Mal besser, wie in der Vorrunde wieder ein zweifacher Einzelerfolg gelingen, dann hätte es für die Plänkschda ganz schön eng im Schritt werden können.Aus einem 0:3-Rückstand schaffte das Reilinger vordere Paarkreuz logga den 2:3-Anschluss.

Was bringt jetzt die Mitte, schoss es durch die Köpfe? Wer kleppert wie Espenlaub und wer beweist Nervenstärke? Beschorner und Twardzik trumpften groß auf und schickten ihre Gegner mit jeweils 3:0-Siegen von den Platten.
Der 2:5-Zwischenstand festigte wieder den komfortablen Doppel-Vorsprung.

Gaas Prophezeiung: "Armin, mir gewinnä unsa Doppel uff jeden Fall unn hinne drin hollä ma heit, wenn's druff okummt, sowieso vier Dubbe." bewahrheitete sich nicht wirklich. Braun besiegte das erste Mal "gegen-den-Braun-hab'-ich-noch-nie-verlorä-Gaa" und Weißbrodt wußte gegen den "Kardoffel-Liga-Stichler-höchsten-Grades-Rohr" sehr zu gefallen. Rohr fand erneut seinen Kardoffel-Liga-Meister und mußte sich von zwei Oftersheimer Zuschauer die hämische Frage stellen lassen, wer wohl gerade die dicksten Bollä in da Hos' hatte. Karsten und Arnd - Rache ist Blutwurst...

Stand nach dem ersten Durchgang: 4:5

Sollte das Spiel jetzt zu Gunsten der Reilinger kippen? Kann das vordere Paarkreuz seine Einzel nochmals gegen die Plänkschda gewinnen? Das Spiel stand auf Messers Schneide. Doch Weick und Kolb blieben cool wie Eisblöcke und stellten mit deutlichen Siegen den beruhigenden 3-Punkte-Vorsprung zum4:7-Zwischenstand her.

Die Plänkschda Mitte startete furios und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die erste Sektflasche geköpft würde. Plötzlich kam Bechtel immer besser ins Spiel und er entriss mit einem 12:10 im "Fünften" Twardzik den eigentlich bereits abgehakten Sieg. Beschorner ließ sich auch nicht lumpen und dachte sich vermutlich, ein wenig Spannung kann doch niemals schaden, und überließ Prim den Sieg zum 6:7-Zwischenstand.

Es kam, was kommen mußte. Das "Hundert-Prozent-sichere-Plänkschda-vier-Dubbe-Paarkreuz" mußte nochmals an die Platten. Rohr hatte sich zwischenzeitlich der dicken Bollä entledigt und schaukelte von der schweren Last erleichert sein Spiel ohne Probleme nach Hause, während Gaa ebenfalls von den an diesem Tag überaus erfolgreichen und unschlagbaren Reilinger Weißbrodt besiegt wurde.

Im Schlussdoppel machten Kolb/Weick nicht viel Federnlesens und besiegelten mit einem ungefährdeten Sieg gegen Prim/Braun den knappen, aber verdienten 9:7-Auswärtserfolg eines spannenden und sehr fairen Derbys.

...übrigens...Weißbrodt spielt nächstes Jahr in der "Ersten"...Wo sonst?
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Wenn alle dafür sind, bin ich gerne dagegen! Ist doch klar!
(Schwätzinger Zeitgeistlästermaul)
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