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Alt 17.01.2010, 12:48
LoupNoir LoupNoir ist offline
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LoupNoir ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Mentales Problem?: Wird man schlecht gg. "schlechte" Gegner?

Ich weiß genau, was du meinst.
Manchmal hat man einen Gegner, wo man weiß, dass er keine 2 Topspins hintereinander schaffen würde, aber trotzdem mit monotonem US-Spiel durchkommt.

So passiert es manchmal, dass man gegen einen Gegner, gegen den man eigtl. sehr eindeutig gewinnen müsste noch einen Satz abgibt und gegen Gegner, von denen man denkt, dass sie mehr draufhaben, auch 3:1 gewinnt.

Was mir dagegen hilft:
1.Sich darüber klar werden, dass du, wenn du nichts änderst, verlierst.
2.Nicht immer die Schuld auf den Gegner schieben.
3.Kurze US Aufschläge in die VH spielen. Meistens können die Kanditaten weder flippen, noch gescheit mit der VH schupfen, sodass der Ball hoch zurückkommt --> draufziehen und dabei die Platzierung verteilen.
4.Lange schnelle Überschnitt- (oder auch leere) Aufschläge überraschen die Gegner oft.
5.Allgemein aggressiver spielen, das bringt Selbstvertrauen.
6.Auch nicht das gesamte Sidespinpotential vergessen!
7.Aufschläge abwechseln, der Gegner darf sich nicht drauf einstellen können!

Ich kenn dein Problem sehr gut. Viele in der Jungen Kreisliga spielen sehr unsicher und trauen sich nicht anzugreifen. Lieber schupfen sie die Bälle sicher zurück und kommen mit dieser Taktik auch oft genug durch.
Spiel variabel (sowohl vom Spin als auch der Platzierung her) und aggressiv, dann hat man es oft leichter gegen solche Gegner. Man muss sich nur selber was zutrauen. Am besten gibt man gleich im 1.Satz Gas, wenn man später einen Satz abgibt wegen zu aggressiven Spielens wirds unangenehmer.
Natürlich soll das hier keinesfalls heißen, dass dus übertreiben sollst, aber eben einfach schön deine Dinger bringen.
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