Das kennt wahrscheinlich wirklich fast jeder: ein
scheinbar schlechterer Gegner schlägt einen spielstärkeren. Meist leitet sich das von den Offensivfähigkeiten ab. Wie bereits erwähnt, ist dies oft falsch. Beim Ping-Pong kommt es aber auf mehr an.
Da du (ttdr) selbst wahrscheinlich noch weit von einem perfekten SPieler entfernt bist, fehlt es dir möglicherweise einfach an den Fähigkeiten. Ich würde mal auf die Sicherheit beim Angriff tippen. Eigentlich gibt es ja keinen besseren Gegner als einen Mungo

Wenn kaum/keine offensiven Qualitäten beim Gegner erkennbar sind, dann warte ich doch einfach ab (wenn ich nicht den ersten ziehen kann) und suche mir einen guten Ball aus. Dass das nicht immer gleich gut klappt, ist auf allen Leistungsebenen so.
Diese leidvolle Erfahrung musste ich mit 15 Jahren in meiner ersten Herrensaison machen. Ich spielte in der 1. Kreisliga. Auch gegen Spieler "die nicht mal den Schläger richtig halten konnten", aber ihre Mittel gut genug beherrschten, um mich in die Schranken zu weisen. Andersherum dachte ich manchmal nach dem EInspielen "man, da wirst du aber eine Klatsche kriegen". UNd denkste, gegen diese Kameraden hat es oft gereicht. --> Der äußere EIndruck trügt.
Natürlich habe ich auch Niederlagen (auch in letzter Zeit) erlitten, die ich lieber vergessen würde, weil der Gegner fast nichts konnte. (Einer hat mich dieses Jahr mit langen Rollaufschlägen und Lulublocks zermürbt) Im Nachhinein wird mir aber klar, dass der Gegner ein effektives Konzept hatte.
Natürlich passt man sich an den Gegner an. Bei extrem schwächeren auch dem Niveau. Tendenziell jedoch eher der Spielweise.